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ROTEL RX-1603

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen

Er war definitiv der größte Receiver, der jemals von Rotel gebaut wurde. Von den Abmessungen her auch einer der größten weltweit, ein Sansui G-22000 oder G-33000 kann man daneben stellen, das nimmt sich kaum etwas. Er ist 60cm breit, 55 cm tief und 18 cm hoch, bei einem Gewicht von 33 kg. Die Leistung beträgt 2 mal 250 Watt sinus an 4 Ohm. Also ein echter „Monsterreceiver“, kostete damals weit über 4.000 DM (um 1975).

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SANSUI AU-70

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen

Der Röhrenverstärker von 1964 kam zur Durchsicht in unsere Werkstatt, da diese Pretiose demnächst verkauft werden soll. Der Voll-Röhren-Verstärker leistet mit vier 7189 (=EL84) zwei mal 25 Watt Musikleistung, was etwa 2 mal 16 Watt Sinusleistung entsprich. Er ist der kleine Bruder des berühmten AU-111 und dürfte in Deutschland extrem selten sein, da Sansui zu dieser Zeit noch keinen Vertrieb hatte. Lediglich US-Soldaten kauften so etwas in den PX-Shops und ließen derartige Geräte ab und zu hier, wenn sie in ihre Heimat zurückkehrten. Dieser Umstand ist es auch, weshalb dieser Verstärker im Innern eine Spannungsumstellung auf 100/117/220 oder 240 Volt zulässt. Er stand seit damals auf 117V und wurde von seinem jetzigen Besitzer stets mit einem Umspanntrafo betrieben. Nun hat er ein dreiadriges Netzkabel mit einem Schukostecker und läuft auf 240V.

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Marantz 2275

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Das Problem an diesem Receiver von 1975 war sein Lampengehäuse. Dieses Gebilde aus weißem Kunststoff war völlig deformiert, da als Ersatz für die originalen Pilotlampen mit 250mA, solche mit 300mA verwendet wurden. Das sieht zwar besser aus, die dabei entstehende Abwärme wird allerdings von dem Kunststoff nicht vertragen – es verformt sich, zudem fängt es an zu zerbröseln im Laufe der Zeit. Es wäre schade um diesen, relativ selten anzutreffenden Receiver, der den sehr erfolgreich verkauften Vorgänger 2270 ersetzte und mit 1.998,- DM auch nicht gerade ein Sonderangebot war. Er hatte, wie die Typenbezeichnung bereits verrät, 2 mal 75 Watt Leistung und wog 20,5 kg (ohne das optionale Holzgehäuse).
Als Abhilfe für ein desolates Lampengehäuse gibt es nur zwei Möglichkeiten: eines aus einem Schlachtgerät bekommen (was sehr schwierig sein dürfte, zudem ist der Zustand ungewiss) oder man baut ein neues, besseres – nämlich aus Blech. Dies hat Lennart für diesen Receiver aus Alublech zurecht geschnitten und gebogen, dann zusammen geklebt.

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