Monatsarchiv

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neue Maßverpackung

von:  | Kategorie: Allgemein, Do-It-Yourself Tipps

Nein, heute geht es ausnahmsweise mal nicht um ein Gerät. Es gegebenem Anlass mussten wir an unserer Verpackung etwas ändern, denn es kam in letzter Zeit zu einigen Transportschäden, wie z.B. ein an den Leimkanten geborstenes Holzgehäuse, eine gebrochene Glasscheibe und ein gestauchtes Chassis. Leider geht DHL inzwischen kein bisschen besser mit den Paketen um, als die anderen Paketdienste. mehr lesen

Pioneer Exclusive C-3 und F-3

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen, Restaurationen

Heute kommt der Wochenbericht ein wenig verspätet – denn wir hatten am Freitag und Samstag geschlossen, da unsere Tochter (Lennarts Schwester) geheiratet  hat und deswegen eine große Feier am Samstag in Berlin anstand, nach der amtlichen Trauung am Freitag. Ich hoffe, niemand ist enttäuscht – denn hier folgt der Bericht – von zwei echten Juwelen, die kaum jemand wirklich kennt, so selten sind die. mehr lesen

Pioneer SX-850

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen

1976 war Pioneer der der weltweit größten Anbieter von Hifi-Geräten. Der Erfolg der Marke war in Japan, in den USA und auch in Europa gleichermaßen gut. Die Angebotspalette umfasste beinahe alles, was es in der Hifi-Branche gab: Tuner, Verstärker, auch High-End in Einzelkomponenten, Receiver, Plattenspieler, Kassettendecks, Spulentonbandgeräte, Equalizer, Timer, Kompaktanlagen und Lautsprecherboxen. Bei den Lautsprechern war Pioneer sogar Weltmarktführer. Erst ein Jahr später (1977) stieg man auch in den Bereich Car-Hifi ein – auch hier wurde dieser Hersteller zu einem der weltweit größten Anbieter. mehr lesen

Kenwood KA-601

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen

Kenwood war im Jahr 1979 ein ausgesprochen erfolgreicher Hifi-Hersteller am Markt. Nachdem man zuvor sehr gut eine Verstärkerbaureihe verkauft hatte, die auf die Modellbezeichnungen KA-9100, KA-8100 und so weiter hörte, musste 1979 etwas Neues her. So ersann man in Tokyo eine neue Baureihe von großen Verstärkern, die nunmehr etwas matter im Design gestylt waren, dafür etwas mächtiger wirkten. Die technischen Novitäten bezogen sich in erster Linie auf „High-Speed“ – ein Zauberwort im Jahre 1979. Begriffe wie „slew rate“ und „rise time“ waren plötzlich für Hifi-Fans sehr wichtig geworden und geisterten durch alle Hifi-Fachzeitschriften. Die slew rate gibt an, welche Spannung ein Verstärker innerhalb von einer millionstel Sekunde verstärken kann, die rise time hingegen die Zeit die ein Verstärker benötigt, um seine volle Leistung abzugeben. Die slew rate sollte also möglichst hohe Spannungswerte angeben, die rise time möglichst kurze Zeiten. Im Prinzip entsprechen diese Werte den Beschleunigungswerten eines Autos. Die neue Verstärkerbauereihe war speziell auf Schnelligkeit „gezüchtet“. Die Modelle nannte man KA-501, 601, 701, 801 und 907. Zudem hatten alle diese Verstärker ab dem KA-601 (um den es heute hier geht) bereits ein so genanntes „Dual-Power-Netzteil“ also Trafowicklungen und Gleichrichter nebst Siebungen für jeden Kanal getrennt. Der KA-601 muss daher mit diesen Ausstattungsmerkmalen ein wahrer Preisbrecher gewesen sein. Er kostete seinerzeit rund 1.000,- DM und bot so ziemlich alles, was man von einem Verstärker erwarten konnte – und er sah auch noch gut aus. Der kleinere KA-501 hatte zwar nur ein gemeinsames Netzteil, aber dafür beleuchtete Power-Meter in der Front. Er avancierte dafür zum Verkaufsschlager, kostete er doch nur 800,- DM. Der KA-601 bietet zweimal 90 Watt sinus an 4 Ohm nach DIN, einen Frequenzgang von 0 bis 400kHz (-3dB), slew rate von +/-110V pro µsec, rise time von 0,9 µsec, der Phono-Frequenzgang (RIAA) wird mit Abweichungen von +/-0,3dB eingehalten. Er wiegt 12 kg. Insgesamt also ein Verstärker, den es unbedingt zu erhalten gilt. mehr lesen

Sony TA-F555ES

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen

Deutschland im Jahr 1983 – die CD wird auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin erstmals vorgestellt, eine Gemeinschaftsentwicklung von Philips und Sony – und dem japanischen Großkonzern geht es, wie fast allen japanischen Großunternehmen, finanziell sehr schlecht. Die erste Yen-Krise hatte gewütet und den Japanern äußerst schlechte Ergebnisse beschert, einfach wegen der Währungsdifferenzen zum Dollar! Also schoss man im Hause Sony aus allen Rohren und versuchte verlorenen Boden wieder wett zu machen. Man schuf einen Spitzenklasseverstärker zum Preis eines Mittelklassegerätes und hoffte dadurch hohe Verkaufserfolge – um es vorwegzunehmen – das Kalkül ging auf! Der hier vorgestellte TA-F555ES entwickelte sich kürzester Zeit zum Verkaufsschlager. Der Vollverstärker wurde für 1.698,-DM verkauft und bot dafür eine Nennleistung von 2 mal 100 Watt sinus an 4 oder 8 Ohm und wog 13,1 kg. Am überzeugendsten war aber sein unglaublicher Rauschabstand von 102dB (immerhin noch 90dB bei Phono) – gerade im Hinblick auf die gerade erscheinende CD, die ja mit gigantischen Versprechen in Hinsicht auf die Dynamik daher kam… mehr lesen