Monatsarchiv

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Marantz 2275 von 1975 - besser als der Vorgänger 2270?

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen

Die Geschichte der Marke Marantz ist schon häufig erzählt worden. Die Rolle dieser Marke in Deutschland begann Ende 1971 durch den damaligen Importeur Bolex in Ismaning bei München. Eigentlich ein Kamerahersteller, nutzte die Firma Bolex das kräftig wachsende Hifi-Geschäft als zweites Standbein. Neben dem renommierten Plattenspielerhersteller Thorens nahm man noch die Marke Marantz hinzu und schaffte in Deutschland den guten Ruf dieser Marke, der noch bis heute anhält.

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Umgang mit Fake-Ersatzteilen am Beispiel eines AKAI AM-U61

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen

Den Akai AM-U61 habe ich bereits schon einmal vorgestellt (siehe hier: http://www.good-old-hifi.de/akai-am-u61/

Dieses Exemplar hat allerdings eine ganz andere Geschichte hinter sich, die hier Anlass zum Erzählen gab. Ein wirklich renommierter Betrieb in Norddeutschland hatte dieses Gerät in Arbeit, was mich schon erstaunt hatte, denn dass man dort „so kleine“ Geräte bearbeitet, war mir bisher nicht bekannt. Ursache für die Bearbeitung war, dass der Verstärker keinen Ton mehr von sich gab. Dafür war einer der beiden Endstufen-ICs verantwortlich, das defekt war und daher Gleichspannung an den Lautsprecherausgang lieferte, was unweigerlich dazu führt, dass die Schutzschaltung das Relais nicht betätigt – und man so keinen Ton mehr hört. Die Werkstatt aus Norddeutschland tauschte daraufhin nicht nur das eine, defekte IC aus – sondern gleich beide. Zusätzlich wurde noch das Lautsprecherrelais erneuert, da das alte wohl verschlissen war. Soweit so gut, in der Werkstatt lief das Gerät zwei Stunden zur Probe – bei „normaler“ Zimmerlautstärke. Anschließend wurde das Gerät zum Kunden in Bayern zurückversandt. Dort angekommen funktionierte der AKAI Verstärker noch 20 Minuten, um an der ersten lauteren Stelle der Musik erneut seinen Dienst zu quittieren – sprich: er gab keinen Ton von sich. Für eine Reparatur von über 200 Euro kein befriedigendes Ergebnis. Also wieder zurück zur Werkstatt geschickt und nun wurde dort festgestellt, dass die frisch eingebauten Endstufen-ICs wieder defekt waren. Der erste Verdacht, die Lautsprecher seien der Grund dafür, konnte der Besitzer des Verstärkers zerstreuen, da er noch einen weiteren AM-U61 besitzt und der läuft nach wie vor zuverlässig mit eben diesen Boxen. Daraufhin strich die renommierte Werkstatt aus Norddeutschland die Segel und empfahl die Weiterleitung zu uns, verbunden mit der gleichzeitigen Aussage, künftig keine AKAI-Geräte mehr anzufassen. Man bot ihm die Rückzahlung der Hälfte des gezahlten Reparaturpreises an, des Weiteren sandte diese Werkstatt den Verstärker tasächlich direkt zu uns weiter, nachdem der Besitzer sich mit dieser Regelung einverstanden erklärt hatte.

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Denon TU-850 - ein wirklich seltener Supertuner

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen

1977 brachte die Marke Denon, die eigentlich Nippon Columbia heißt, einen neuen großen Tuner auf den Markt. Dieser erschien zusätzlich zu dem bekannten und beliebten Tuner TU-500, der ein Jahr später noch kleinere Brüder erhielt, nämlich TU-200, TU-300 und TU-400. Zu dem größten Vollverstärker PMA-850 eaxakt passend  (Vorstellung dazu hier:  http://www.good-old-hifi.de/denon-pma-850-highend-von-1977/ ) sollte der Tuner werden – also höchste Qualität und stimmiges Design. Heraus kam der TU-850, der bis heute sehr begehrt ist, da er äußerst selten zu bekommen ist.

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Kenwood KT-917 - eine Tuner-Legende!

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen

Im Jahr 1979 war Kenwood einer der bedeutendsten Hifi-Anbieter weltweit. Man hatte ein Riesenprogramm, von Einsteiger Hifi bis hinauf in die absolute Spitzenklasse (später High-End genannt) war alles im Angebot. Eine neue Baureihe von Vollverstärkern und dazu passenden Tunern wurde kreiert, die sehr erfolgreich werden sollte. Die Verstärker von KA-501 bis KA-907 gehören auch noch heute zu beliebten und gesuchten Modellen, ebenso wie die dazugehörigen Tuner KT-615, KT-815 und als absolutes Spitzenmodell der KT-917. Er sollte das Vorgängermodell 600T, bereits einer der anerkannt weltbesten Tuner, nicht nur ersetzen, sondern auch verbessern. Man packte in diesen Tuner alles, was man konnte, ohne Rücksicht auf Aufwand. Dieser Tuner bringt satte 15 kg auf die Waage und kostete seinerzeit knapp 2.500 DM – für einen Tuner ein Wahnsinnspreis. Selbst der dazu passende Verstärker KA-907 mit immerhin zwei mal 180 Watt sinus kostete „nur“ 2.000,- DM.

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