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Yamaha M-4 - Endstufe von 1978

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Über Yamaha ist schon viel berichtet worden, der größte Musikinstrumentenhersteller der Welt und der zweitgrößte Motorradhersteller der Welt (nach Honda) war zwischen 1975 und 2009 auch einer der größten Hifi-Hersteller der Welt. Beständige Qualität und ein extrem umfangreiches Programm ließen diese Marke stetig wachsen, bis es 2009 auch diesen Anbieter traf: Yamaha-Hifi meldete Insolvenz an und stellte seine Aktivitäten weltweit ein. Die Musikinstrumentenabteilung betreibt seither jedoch die Hifi-Sparte in deutlich kleinerem Umfang weiter und das nicht ohne Erfolg! mehr lesen

Denon PMA-255, ein "kleiner" Verstärker von 1975

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Im Jahr 1975 war der Hersteller Nippon Columbia, Markenlabel DENON in Deutschland noch relativ unbekannt. Der Vertrieb wurde von der Firma Bolex in München betrieben, die Marke Denon sollte dei Bolex den Verlust der Marke Marantz, die man bis 1973 in Deutschland vertrieben hatte. Marantz eröffnete dann eine eigene Deutschland-Niederlassung, wodurch Denon die Vertriebskapazitäten bei Bolex füllen konnte. Was seinerzeit kaum jemand ahnte: Denon war qualitativ so hochwertig, dass die zuvor vetriebenen Geräte der Marke Marantz dagegen völlig verblassten. Damit hatten jedoch die Vertriebsleute so ihre Probleme, hatten sie doch jahrelang Marantz als das hochwertigste Produkt auf dem Hifi-Markt angepriesen. Nun kamen die Denon-Produkte in Deutschland einfach nicht mehr so recht in Fahrt. Leider bleiben daher Receiver, wie der zeitgleich angebotene GR-555 und sein kleiner Bruder GR-535 nicht so weit verbreitet, wie es der angebotenen Qualität eigentlich entsprochen hätte. Jeder, der schon einmal einen GR-555 besessen hat, weiß, wie gut diese Geräte sind. Um das einmal richtig deutlich zu machen, stelle ich heute mal einen relativ kleinen Verstärker dieses Traditionsherstellers vor. mehr lesen

Technics SE-A5MKII - Endstufe von 1983

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Die Technics SE-A5 von 1981 wurde bekannt, weil es die erste Endstufe war, deren Front fast nur aus riesigen Power-Metern bestand. Dies haben viele Hersteller erfolgreich kopiert, z.B. Onkyo mit der Serie M-5030, 5060 und 5090. Nach zwei Jahren war die Serie komplett abverkauft, die Verkäufer vieler Länder orderten daraufhin eine zweite Auflage. 1983 erschien dann die MKII-Version, die sich von der Vorgängerin nur geringfügig unterschied. Sowohl die Ausgangsleistung, als auch die Größe und das Gewicht blieben nahezu gleich, nichtsdestotrotz war die MKII eine völlige Neukonstruktion. Selbst der Preis blieb in Japan exakt derselbe (150.000 Yen – entsprach damals etwa 1.500 DM), in der Optik gab es dezente Änderungen, die wirklich unvorteilhaften Lautsprecherklemmen verschwanden zum Glück und wurden durch wirklich prime Klemmen ersetzt. Solche Endstufen erzielen noch heute zwischen 1000 und 1500 Euro (guter Zustand und überholt). Sie leistet zweimal 150 Watt sinus an 8 Ohm und wiegt 18,4 kg. mehr lesen

Yamaha CA-2010 - ein Bolide von Vollverstärker

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Im Jahr 1972 trat die Marke Yamaha, hierzulande hauptsächlich für Motorräder und Musikinstrumente bekannt, auch mit Hifi-Geräten in Deutschland an. Fünf Jahre später hatte diese Marke bereits einen nennenswerten Marktanteil erobert und war noch immer am wachsen. Eine neue Verstärkerlinie wurde entwickelt, die durch die auffälligen Knebelknöpfe der Vorgängerbaureihe das Yamaha-typische Design fortsetzte, welches bis heute so gefertigt wird. Die Reihe bestand aus fünf Verstärkern, dem CA-610, 710, 810, 1010 und 2010. Von letzterem, also dem Größten soll hier heute die Rede sein. Mit einem Preis von rund 2.000,- DM trat der CA-2010 schon gegen anerkannte und etablierte Konkurrenz an. Große Stückzahlen konnte er jedoch nicht erzielen, weshalb er für Sammler heute nur schwierig zu bekommen ist. mehr lesen

Kenwood KA-7X - Vollverstärker von 1982

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Im Jahr 1981 brachte Kenwood eine neue Technologie auf den Markt, die die Musikwiedergabe deutlich verbessern sollte. Ich arbeitet zu dieser Zeit bei einem großen Hifi-Händler in der Werkstatt und war zu einer Promotion-Veranstaltung in einem Hotel eingeladen. Dort hielt ein Promoter der Firma Kenwood einen Vortrag über diese neue, Sigma-Drive genannte Technik, den er so begann: „Vor 5000 Jahren erfand der Mensch das Rad, 1835 wurde die Eisenbahn erfunden, 1882 das Auto und 1980 erfand Kenwood den Sigma-Drive!“ Ein ziemliches Gelächter erfüllte den Raum – aber die Neugier war geweckt: was soll das denn bloß sein? Sigma-Drive verbindet über zusätzliche Anschlüsse die Lautsprecher mit den Verstärkerausgängen und soll so die negativen Auswirkungen der Zuleitung eliminieren und den Dämpfungsfaktor deutlichst erhöhen. Der Dämpfungsfaktor ist das Verhältnis zwischen dem Innenwiderstand des Verstärkers und des angeschlossenen Impedanzwertes der Lautsprecher. Da es sich um ein Verhältnis handelt, wird dieser Wert in einer Zahl ohne Maßeinheit angegeben. Es gilt der Grundsatz: je höher der Dämpfungsfaktor umso besser funktioniert die elektrische Bedämpfung des Lautsprechers, manche Hifi-Fans behaupten, es klänge dann besser, was jedoch nicht beweisbar ist. Dieser Wert ist übrigens frequenzabhängig und wird in Tests oder auch Herstellerangaben häufig bei unterschiedlichen Frequenzen und Impedanzen (4 oder 8 Ohm) angegeben, weswegen das nicht unbedingt miteinander verglichen werden kann. mehr lesen