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Etwas über neue Lampen und mögliche Umstellung auf LED

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen

Die Lebensdauer dieser Pilotlampen, wie sie in den Marantz-Receivern, aber auch in sehr vielen anderen Modellen verbaut sind, gibt es in 6, 7, 8 und 12 Volt, wahlweise in 150, 250 oder 300 mA. 10V sind leider keine dabei und die 12 V sind zu dunkel um sie in 8V-Geräten (das sind übrigens die am häufigsten vorkommenden) zu verwenden. Der Unterschied in der Lebensdauer liegt in der Fertigungsqualität, die leider sehr stark schwankt. Ein wenig kann man sich am Glühfaden orientieren.
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Nakamichi PA-7E - die Treshold-Endstufe aus Japan

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen

Vor ziemlich genau vier Jahren haben wir hier die Nakamichi PA-7EII vorgestellt. Heute ist die erste Version an der Reihe – immerhin hatten wir das Glück mal eine solche auf dem Tisch zu haben. Die große Endstufe (es gab noch eine kleinere namens PA-5E) kam 1985 auf den Markt und war eine Lizenzanfertigung der amerikanischen Marke Treshold um den bekannten Entwickler Nelson Pass, der es sich zur Lebensaufgabe machte, verzerrungsarme Verstärker ohne Gegenkopplung zu bauen. Das Vorbild der PA-7E war die Treshold Stasis S-300. Dieses 27 kg schwere Leistungsmonster gibt zweimal 330 Watt sinus an 4 Ohm ab, bei 8 Ohm sind es immerhin noch 200 Watt pro Kanal. Sie kostete seinerzeit rund 5.000,- DM und wurde 1988 von der PA-7EII abgelöst. mehr lesen

Marantz PM6010OSE - Hifi von 1999

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen

Wir werden immer wieder gefragt, weshalb wir keine Geräte bearbeiten, die nach 1989 gebaut wurden. Die Antwort darauf liefert nun dieser Verstärker, den wir in Unwissenheit angenommen haben. Die Konsumenten waren im Laufe der Zeit immer weniger bereit, viel Geld zu bezahlen für Hifi – und so magerten die Geräte immer mehr ab… Kostete Anfang der 1970er Jahre ein Sansui Eight oder ein Marantz 2270 noch zwischen 2.500 und 2.800 DM, so bekam man 15 Jahre später für das Geld bereits hochwertige Vor-Endstufen-Kombinationen mitsamt einem Tuner. 1999 wurde dann kaum noch hochwertiges Hifi angeboten, obschon man sich durchaus den Anschein gab. Dieser hier vorgestellte Vollverstärker, der laut Hersteller der high-End-Klasse zuzuordnen ist, kostete seinerzeit gerade mal 698,- DM (empf. Verkaufspreis). mehr lesen

Onkyo A-919 - ein Grand Integra von 1990

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen

In Deutschland gab es in den frühen 1990er Jahren bei der Marke Onkyo etliche gute Vollverstärker im Angebot. Die kleineren, Integra genannt, hießen A-8850 oder A-8870. Der größere, Grand Integra genannt, war der A-8990. Der hier heute vorgestellte A-919 ist auch ein Grand Integra, wurde jedoch nicht in Deutschland angeboten. Äußerlich ist der A-919 von einem A-8850 oder 70 nicht zu unterscheiden, bis auf die schwarzen Seitenteile, der A-8990 hingegen unterscheidet sich deutlich. Hinter der Front jedoch hat der A-919 deutlich mehr zu bieten als die kleineren Brüder. Der kleinere wiegt 17,5 kg – der A-919 rund 10 kg mehr – bei etwa gleicher Leistung. Der Grand Integra verfügt über zwei Doppel-Mono-Netzteile, insgesamt drei Netztrafos und MOS-FET-Endstufen und sieht den kleineren Brüdern innerlich nicht einmal ähnlich. mehr lesen