AKAI GXC-750 & Yamaha K-1020

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Gestern und heute habe ich zwei Kassettendecks desselben Besitzers instandgesetzt. Es handelt sich um den AKAI GXC-750 und den Yamaha K-1020.

Der GXC-750 war das erste 3-Kopf-Deck aus dem Hause AKAI mit GX-Glasferrit-Köpfen aus dem Jahre 1978. Es zeichnet sich durch eine extrem robuste und solide Mechanik aus und wirkt wie aus dem Vollen gedreht. Defekt war das REC-Level-Poti, was nur noch einen Kanal richtig aussteuerte. Weil so ein Potentiometer nicht beschaffbar ist, habe ich in diesem Fall einfach die beiden Doppelpotentiometer für die Mikrofon-Eingänge und den Line-Eingängen miteinander vertauscht. So funktionieren die Line-Eingänge wenigstens wieder problemlos. Desweiteren wurden die Antriebsriemen und die Lämpchen in den Laufwerkstasten erneuert. Der Rest war Reinigungs- und Einstellarbeiten. Leider ließ sich ein gewisses, nur zeitweise auftretendes Pumpen des Pegels nicht beseitigen.

Hier ein Blick in das ultrastabile Laufwerk, seinerzeit eines der besten der Welt! Es hat für jeden Wickelteller Direktantrieb!

[Bild: l7Lbu.jpg]

Die Übersicht über das Geräteinnere, noch größtenteils diskret aufgebaut (also mit nur wenigen IC’s).

[Bild: k5skm.jpg]

Die Front des schwarzen Gerätes, das in silber weitaus häuifiger anzutreffen ist.

[Bild: qSapE.jpg]

[Bild: Fr8am.jpg]

[Bild: cs5ea.jpg]

Und die Rückseite:

[Bild: XjTIG.jpg]

Der YAMAHA stammt von 1985 und ist silber. Hier wurde ein Laufwerk von Sankyo eingebaut, welches in etlichen Kassettendecks von Yamaha, Kenwood, Onkyo, Toshiba und Nakamichi anzutreffen ist. Es kostete damals knapp 1500,- DM. Hier ein Bild, der dritte Motor
(ganz links quer eingebaut)dient zum Heben und Senken der Tonkopfeinheit:

[Bild: xDwZT.jpg]

Hier kann man deutlich die sieben Jahre Abstand zum AKAI am Aufbau erkennen, jede Menge IC’s:

[Bild: oQv9D.jpg]

Am K-1020 wurden ebenfalls die Riemen erneuert, zusätzlich das Zwischenrad am Wickelantrieb. Zusätzlich musste durch einen Schaltungskniff das Aufwickeldrehmoment für PLAY in der Ansteuerung des Motors verändert werden, da es am Kassettenanfang zu hässlichen Klackergeräuschen kam. Der Wickelantrieb wurde schon früher mal bearbeitet, da das Pully am Wickelmotor einen Riss bekommen hatte und nicht mehr halten wollte. „Repariert“ wurde dies durch reichlich Superkleber – ich hoffe es hält noch lange Zeit, Ersatz ist nur noch sehr schwierig zu bekommen. Auch hier wurde alles neu eingemessen und abgeglichen, bei Dreikopf-Decks ja keine allzu große Schwierigkeit.

Hier nun die Ansichten dieses Spitzendecks:

[Bild: vHjZs.jpg]

[Bild: fZ4aN.jpg]

[Bild: 1sdHF.jpg]

[Bild: AcgZq.jpg]

Und auch hier darf natürlich de Rückseite nicht fehlen:

[Bild: 53RUH.jpg]

Nun können beide wieder nach Hause zum „Arbeiten“.

Ein Kommentar für “AKAI GXC-750 & Yamaha K-1020

  1. Hallo Herr Kahn, ich habe auch noch ein Yamaha K1020 in Schwarz. Was meinen Sie als Experte was solch ein Deck heute noch wert ist???
    PS: Bei meinem scheint auch der Antrieb einen Knacks zu haben.
    Grüße Frank aus Heidelberg

    Laut ebay (Suche nach verkauften Artikeln) brachten K-1020 in letzter Zeit Summen zwischen 220 und 260 Euro, wenn Sie in Ordnung sind. Wir beschäftigen uns seit etwa einem Jahr nicht mehr mit Kassettendecks.
    Beste Grüße Armin

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