AKAi GXC-760D

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Heute (am heiligen Sonntag!) habe ich einen AKAi GXC-760D auf dem Tisch gehabt und möchte Euch den kurz vorstellen – meines Erachtens nach einer der besten Geräte, von diesem großartigen Gerätehersteller.

1975 kam dieses extrem gut ausgestattete Deck für 1.298,- DM auf den Markt und bot drei Motoren, Doppel-Capstan-Antrieb, drei Köpfe (REC und PB aus GX -Glas-) und eine umwerfend solide und robuste Mechanik. Dieses Gerät begründete den guten Ruf der Marke AKAI nun auch auf dem Gebiet der Kassette, bei Bandmaschinen hatten die den längst.

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Ein Blick von oben in das geöffnete Gerät. Hier ist vieles anders, als man es gewöhnt ist. Oben links in der Ecke sitzt ein großer Anlaßkondensator, da der Capstan-Motor ein Synchronmotor ist, und nicht ein Gleichspannungsmotor, wie in beinahe allen anderen Decks.

[Bild: Akai_GXC_760_D_01_A1210_Wien.jpg]

Hier ist das Laufwerk mal aus der Nähe gezeigt. Motor Nummer 2 und 3 sind die beiden Wickelmotore, die die Bandteller direkt antreiben – kenn ich nur noch von zwei anderen Decks (Tandberg und Uher) – und die kamen, soweit ich weiß erst später auf de Markt. Es gibt also keinen Verschleiß von irgendwelchen Gummrädern oder ähnlichem im Laufwerk – fantastisch!

[Bild: Akai_GXC_760_D_010_A1210_Wien.jpg]

Das sind die nahezu verschleißfreien Glas-Ferrit-Tonköpfe, die auch heute noch eine wirklich hochwertige Tonqualität ermöglichen.

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Die Gesamtansicht, ein Echtholzgehäuse umrahmt dieses wirklich schwere und wertige Gerät.

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Die Front ist klassisch ganz in silber gehalten, alle Bedienelemente sind sehr übersichtlich angeordnet.

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Am schönsten gefallen mir die beleuchteten Laufwerkstasten.

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Hier der Blick auf die Rückseite – es gab gegen Aufpreis eine Kabelfernbedienung.

Sehr beeindruckend!

4 Kommentare für “AKAi GXC-760D

  1. Hi, ich habe auf dem Dachboden genau dieses Kasettendeck gefunden, es funktioniert noch, Interesse?

    MfG Martin Manthee

  2. Hallo good-old-hifi Team,

    eine sehr schöne Vorstellung eines wundervollen Gerätes, wirklich TOP Restauriert!
    Ich habe mir selber ein solches Gerät in einem furchtbaren Zustand im Netz ersteigert und restauriert.
    Ich bin bei dem Gerät allerdings über die Spannungsversorgung des massiven Hubmagneten gestolpert. Dieser wird ohne galvanische Trennung direkt mit Netzspannung über einen Zementwiderstand versorgt. Je nachdem auf welchem Pin des Netzsteckers man die Netzphase hat liegt diese direkt auf der Steuereungsplatine an. Ich finde diese Schaltung in einem Gerät mit Metallgehäuse ohne Schutzerdung und ohne doppelte Isolierung der Spannungsführenden Teile sehr bedenklich.
    Was halten Sie von dieser Schaltung?
    Mit freundlichen Grüßen
    Steffen Kahl

    Lieber Steffen Kahl,
    wir haben uns diese Schaltung noch nie näher angeschaut und wissen daher so auch nichts darüber. Da wir uns schon seit rund einem Jahr nicht mehr mit Kassettendecks beschäftigen, haben wir auch jetzt nicht nachgeschaut. Tut uns leid.
    Beste Grüße Armin

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