Autor Archiv: Armin Kahn

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Sansui CA-303 - ein Vorverstärker von 1968 mit Röhren

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen

1968 war hifi-technisch noch nicht viel los am Markt, jedenfalls nicht in Deutschland. Holzreceiver der 2 mal 15 Watt-Klasse und sogar Musiktruhen in Stereo waren noch an der Tagesordnung. Hifi-Studios begannen gerade sich zu etablieren, meist jedoch mit ausländischen, sprich japanischen oder us-amerikanischen, Produkten. Da gab es Marken wie McIntosh oder auch Sony und Pioneer, aber sonst kannte man kaum Hifi-Marken.

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Sony TA-8650 - der große V-FET-Vollverstärker

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen

Im Jahr 1974 entwickelte man bei Sony neuartige Feldeffekttransistoren, die wegen des V-förmigen Gates den Namen V-FET-Transistoren erhielten. Auch andere Hersteller experimentierten mit dieser Sorte Transistoren und brachten sogar Geräte auf den Markt, in denen diese Endstufen-Transistoren zum Einsatz kamen. Yamaha, Sansui und JVC hatten Geräte mit V-FETs im Programm, in Deutschland bauten Backes und Müller zeitweise V-FET-Endstufen in ihre Aktivboxen ein. V-FET-Transistoren in der Endstufe klingen einfach genial, sind jedoch leider sehr empfindlich in der Schaltung, was für (im Vergleich) häufige Ausfälle sorgt. Dieser Umstand läutete auch das rasche Aussterben dieses Transistortyps ein – sie sind nach 1981 in Japan nicht mehr eingesetzt worden. Sony war mit Abstand der größte Anbieter von V-FET-Geräten, zwei Vollverstärker und etliche Endstufen gab es im Programm. Am häufigsten taucht der TA-5650 auf, der ein schwarzes baugleiches Pendant von Wega hatte, den V-4810. Vorgestellt wird hier der große Bruder TA-8650, der seltener ist und viel teurer war als der kleine Bruder. Er leistet 2 mal 100 Watt sinus an 8 Ohm und wiegt 20,8 kg.

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Sansui AU-9900 - Rettung war doch möglich!

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen

Über die großen Verstärker von Sansui habe ich schon mehrfach berichtet. Diese wundervollen Geräte, der Baureihe AU-9900, AU-11000 und AU-20000 wurden ab 1975 angeboten und sind bis heute geschätzt und begehrt und zwar ganz zu Recht. Heute möchte ich mal den kleinsten Vollverstärker der Großen vorstellen, den AU-9900. Immerhin leistet er 2 mal 90 Watt sinus an 8 Ohm und hat exakt die gleichen Abmessungen wie seine größeren Brüder. Auch das Design ist bis auf die umfangreichere Ausstattung identisch.

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Kenwood KR-5010 - ein Receiver von 1979

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen, Restaurationen

1979 war Kenwood einer ganz großen Anbieter im Hifi-Sektor. Diese Marke war, was die Absätze anbelangte, recht erfolgsverwöhnt. Nachdem man zuvor eine erfolgreiche Receiver-Baureihe (KR-3090, 4070. 5030 und 6030) sehr gut verkauft hatte, schob der Hersteller neuere Modelle nach, die deutlich kompakter gestaltet waren. Die Modelle hießen dann KR-2010, 3010, 4010 und 5010 – das größere Modell dieser Reihe, der KR-8010, erschien bereits im Juni 1978. Hier stelle ich den KR-5010 vor, der 1979 für rund 800,- DM verkauft wurde. Er leistet 2 mal 52 Watt sinus an 4 Ohm und wiegt 8,6 kg. Ich finde Geräte der unteren Preisklasse sollten auch mehr im Fokus des Interesses stehen, da diese doch erheblich häufiger verkauft wurden, als immer nur die größten und teuersten Geräte der Hersteller.

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Onkyo M-5090 - die Superendstufe von 1982

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen

Die Geräte der Marke Onkyo besaßen 1982 einen ganz hervorragenden Ruf. Anfang dieses Jahres hatte Onkyo erst die große Endstufe M-5060 vorgestellt, die sowohl in der Presse als auch bei Kunden großen Anklang fand. Kurze Zeit später schob Onkyo eine noch größere Endstufe nach – eine Endstufe der Superlative – die M-5090. Kostete die M-5060 bereits 2.150,- DM, verlangte Onkyo nun über das Doppelte, nämlich 4.500,- DM für die größere M-5090. Die Leistung (sinus an 4 Ohm) wuchs von 2 mal 256 Watt auf 2 mal 400 Watt. Das knapp 30kg wiegende Gerät ist hervorragend verarbeitet und für den sehr hohen Preis bekam der Käufer auf Wunsch ein kupferfarbiges Schild vorn unten links angeklebt, auf dem stolz verkündet war: „Specially manufactured for…by Onkyo Corp. Japan“. Bei diesem Exemplar offenbar in Eile und daher schlampig etwas schief aufgeklebt. Leider hält der Kleber des Schildes bombenfest, so dass der Versuch, es gerade anzubringen, aufgegeben wurde.

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Ein Plattenspieler bekommt ein neues Kleid - Hitachi HT-550

von:  | Kategorie: Restaurationen

Hitachi ist kein großer HiFi-Hersteller, jedoch eigentlich zu Unrecht, denn die Ingenieure dieses riesigen Industriekonglomerats haben auch auf dem Gebiet der Unterhaltungselektronik etliche sehr bemerkenswerte Geräte erschaffen. Da gab es mal das Kassettendecks D-5500 (kaum zu übertreffen, egal von welchem anderen Modell), die MOS-FET-Endstufe HMA-7500 (ging in die Geschichte ein und ist bis heute beliebt) oder den Unitorque-Elektromotor-Antrieb im Jahr 1977, mit dem auch der hier vorgestellte HT-550 ausgestattet ist. Durch eine spezielle, sternförmig angelegte Spulenform mit kollektorfreiem Antrieb, erreichte man eine ruckfreien Vortrieb, den alle anderen Direct-Drive-Motoren sonst mit einem möglichst schweren Plattenteller ausgleichen (müssen).

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Komplette Restauration am Beispiel eines Pioneer SA-8500II

von:  | Kategorie: Restaurationen

Die Fragen werden immer wieder gestellt: „Lohnt sich das?“ oder „Was wird denn alles gemacht, bei einer Restauration?“ oder auch „Wieso ist das so teuer, wenn das Gerät an sich doch funktioniert?“. Ich will hier heute mal erläutern, was alles an einem Gerät so gemacht wird, wenn es zu uns zur Restauration kommt. Unter Restauration verstehen wir, ein Gerät möglichst wieder in einen neuwertigen Zustand zu versetzen. Es soll hernach wieder so klingen wie neu und auch so störungsfrei funktionieren wie neu und das alles möglichst lange. Dazu ist doch eine ganz Menge Arbeit notwendig, in diesem Beispiel hier einen gesamten, langen Arbeitstag (rund 10 Stunden).

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Sansui CA-3000 - der Vorverstärker aus der Definition-Baureihe

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen

Im Jahr 1975 rief der innovative Hersteller Sansui eine neue Baureihe ins Leben, die absolute Weltspitzenklasse darstellte, um damit Herstellern wie Accuphase und Pioneer mit der Exclusive-Serie die Stirn zu bieten. Sie nannten dies die Definition-Reihe. Sie bestand beim Start 1975 aus drei Geräten: dem Vorverstärker CA-3000 und zwei Endstufen BA-3000 und BA-5000. Später (1978) folgten dann kleinere Vorverstärker und Endstufen (CA- und BA-2000) und ab 1977 wurden die Voll-Verstärker  AU-9900, AU-11000 und AU-20000, sowie der Tuner TU-9900 ebenfalls zur Definition-Reihe gezählt. Im ersten Jahr jedoch waren es nur die drei Geräte CA-3000 und BA-3000 und 5000. Äußeres Kennzeichen dieser Baureihe sind die Blechgehäuse in dunkelrot.

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Harman-Kardon HK825 - ein Vorverstärker von 1985

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen

Dieser Vorverstärker wurde von Harman/Kardon im Jahr 1985 auf den Markt gebracht. Die Geräte dieses Modelljahres haben bei Hifi-Liebhabern einen sehr guten Ruf. Neben den Vollverstärkern PM625, 645, 655 und 665 gab es auch noch den Vorverstärker HK825 und die Endstufe HK870. Alle diese Modelle tauchen häufig auf den einschlägigen Plattformen auf und werden meist hochgelobt.

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