Kategorie Archiv: Restaurationen

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Sansui 7070 - ein schmucker Receiver von 1976

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An diesem schönen Receiver funktionierte so gut wie nichts mehr, Skala und Instrumente blieben dunkel, lediglich der Skalenzeiger und die Power-Meter leuchteten noch, wenn man eingeschaltet hatte. Ansonsten kein Mucks. Dabei kann er so schön klingen dieser 7070, dessen größere Brüder 8080 und 9090 vielen bekannt sein dürften. Der etwas kleinere 7070 ist nicht so häufig anzutreffen. Der 7070 war genau in der Mitte dieser Receiver-Baureihe (5050-6060-7070-8080 und 9090), wobei er mit 2 mal 60 Watt sinus an 8 Ohm schon ein ganz schöner Brocken war, er löste den 881 ab. In Deutschland kamen die kleineren drei Receiver erst mit über einem Jahr Verspätung auf den Markt, da der deutsche Importeur (Compo Hifi) offenbar noch zu viele Vorgängermodelle auf Lager hatte. In den Audio-Clubs der Militärshops waren diese Receiver jedoch sehr beliebt und blieben häufig in Deutschland, wenn die Erstbesitzer nach Jahren in die Heimat zurückkehrten. So auch dieses Exemplar, den es kann mit allen Spannungen zwischen 100 und 240V betrieben werden.

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Yamaha A-960 - ein solider Verstärker von 1980

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Als Nachfolger des schon begehrten CA-1010 brachte der Hifi-Hersteller Yamaha 1980 den A-960, zusammen mit dem kleineren Bruder A-760, heraus, die über ein völlig neues Netzteilkonzept verfügten. In ähnlicher Form hatte dies bereits kurz zuvor Bob Carver in den USA mit seinen legendären Phase Linear-Endstufen gezeigt. Wer da sich von wem hat inspirieren lassen, weiß man nicht so genau – die Konzepte ähneln sich aber.

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DENON PMA-850 - highend von 1977

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Die Firma Nippon-Columbia  wurde bereits 1910 gegründet, als Tochtergesellschaft der US-amerikanischen Columbia, um in Japan rechtzeitig Fuß zu fassen, wenn die Japaner die Schallplatte für sich entdecken würden. Ab 1947 wurde der Name DENON eingeführt, gebildet aus den Worten DENki ONkyo (Onkyo bedeutet auf japanisch Elektroakustik, der bekannte Hersteller Onkyo ist eigenständig und hat damit nichts zu tun!) und dieses Unternehmen war der Rundfunk- und Schallplatten-Studio-Ausstatter Japans. Ab 1958  bot man bereits Geräte an, die man durchaus als hifi-stereo bezeichnen kann. Auch die sogenannte 7inch-Schallplatte (single) geht auf die Nippon Columbia zurück.

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Akai AA-1200

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Die Marke AKAI wurde als hervorragender Hersteller von Spulentonbandmaschinen weltweit bekannt. Später kamen auch Kassettengeräte hinzu, 8-Track-Modelle vorwiegend für den US-amerikanischen Markt, ab 1968 dann auch Kassettendecks nach dem Philips-Standard, der rasch nach Einführung den Weltmarkt eroberte. Akai war bekannt dafür, robuste und solide Geräte anzubieten. Anfangs erweiterte man die Produktpalette um Tuner, Verstärker und Receiver, die man beim Konkurrenten Pioneer anfertigen ließ. Japaner sehen den Konkurrenzkampf untereinander nicht so eng, sondern man arbeitet gerne miteinander, um daraus international Vorteile zu erzielen. Ab 1976 begann Akai dann eigene Geräte zu bauen, man war inzwischen so groß geworden, dass der den Sprung zum Hifi-Vollsortimenter gewagt wurde.  Dabei bekamen die Geräte die Bezeichnungen AM- für Verstärker, AT- für Tuner und AA- für Receiver. Eigene Plattenspieler hatte man schon vorher gebaut und verkauft, denn AKAI war ursprünglich ein Elektromotoren-Hersteller. Rasch hatte die Marke AKAI größeren Erfolg, auch mit den Gerätegattungen außerhalb der Magnetbandtechnik.

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Kenwood KA-5500

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Die Marke Kenwood ist auf dem deutschen Markt seit 1968 vetreten. Zunächst nur bei einigen exklusiv ausgewählten Händlern, später dann, inzwischen viel breiter gestreut, stieg man im Laufe der Jahre zu einem der „Großen“ in der Hifi-Branche auf. 1976 war man so ziemlich an der Spitze des Machbaren und konnte ein umfangreiches Programm anbieten, welches beinahe jeden Interessenten befriedigen konnte. Da gab es zum Beispiel den heiß begehrten, großen Verstärker KA-9100, den sich kaum jemand leisten konnte, wohl aber den viel kleineren Bruder KA-5500, von dem hier heute die Rede ist. Der KA-5500 hatte die gleichen Power-Meter an der Front und auch sonst durchaus gewollte Ähnlichkeiten zu seinem großen Bruder – und deswegen wurde er auch gerne gekauft, denn der hatte einen Preis im erschwinglichen Rahmen. Immerhin wartet er mit sehr ehrlich angegebenen 2 mal 55 Watt sinus an 8 Ohm auf, die nach DIN gemessen (so wie die deutschen Konkurrenten stets angegeben waren) stolze 2 mal 85 Watt ergaben. Damit spielt er schon in der großen Liga mit und machte seine Käufer stolz und glücklich. Das Aussehen war klassisch silber, ohne Schnörkel und Spielereien – hatte aber alles, was man an einem Verstärker braucht. Das Gute daran: die waren auch noch absolut zuverlässig im Betrieb und gingen so gut wie nie kaputt.

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Pioneer D-23

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Die D-23 ist eine elektronische Frequenzweiche von 1976 und ergänzte die berühmte „Serie 20“, bestehend aus Vorverstärker C-21, Endstufen M-22 und M-25, Umschalteinheit U-24, Tuner F-26 und F-28, sowie der Vollverstärker A-27. Mit dieser Serie sollte ein Gegenpol hochwertigster Geräte zu der bereits angebotenen SPEC-Baureihe gesetzt werden. Die „Serie 20“ ist minimalistisch aufgebaut, aber von unrügbarer Qualität – alle Modelle dieser Baureihe sind sehr gesucht und leider auch sehr selten zu finden. Dies gilt besonders für diese Frequenzweiche!

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Yamaha C-2

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Im Jahre 1976 stellte Yamaha ein sogenanntes „Bausteinprogramm“ vor, welches zwei Vorverstärker, zwei Endverstärker, einen Vollverstärker und zwei Tuner umfasste.  Diese hießen C1 und 2, B-1 und 2, A-1 und T-1 und 2. Alle diese Geräte wurden (fast) nur in schwarz angeboten – jedenfalls hierzulande. Mit dem Erscheinen dieser Geräte stieg Yamaha endgültig in die Spitzengruppe der Hifi-Anbieter auf. Diese Gerätereihe war nicht nur technisch und preislich in der absoluten Spitzenklasse angesiedelt, sondern trug auch die eindeutige optische Gestaltung der Marke Yamaha zur Schau, die sich von anderen Marken abhob.

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Ausgebrochene Lampenhalter in Pioneer SX...50/80-Receivern

von:  | Kategorie: Do-It-Yourself Tipps, Restaurationen

Das kommt leider häufig vor: diese Lampenhalter in der Baureihe Pioneer SX-450 bis 1250, bzw. SX-5530 bis 5590 und die Nachfolger SX-780 bis 1980 werden im Laufe der Jahre durch die Einwirkung der Wärme spröde und brechen ab oder haben sich bereits stark verformt. Der Austausch der Lampen wird dann zum Problem – wie befestigt man die Halter dann wieder?

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Marantz 6300

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In dieser Woche wurde ein Plattenspieler mit neuem Furnier ausgestattet, welches ihm wieder ein majetätisches Aussehen verleiht. Das Modell, ein Marantz 6300, ist von Hause aus schon ein Schönling, aber neu furniert, wirkt das Ganze einfach noch viel stärker. Der Plattenspieler stammt von 1976 und wurde zweifelsfrei nicht bei Marantz hergestellt, sondern im Sanyo-Konzern, deren Tochtermarke CEC derzeit größter Plattenspielerhersteller weltweit war! Optisch harmoniert der 6300 hervorragend mit Receivern, wenn die in Holzgehäusen stecken.

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Pioneer Exclusive C-3 und F-3

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Heute kommt der Wochenbericht ein wenig verspätet – denn wir hatten am Freitag und Samstag geschlossen, da unsere Tochter (Lennarts Schwester) geheiratet  hat und deswegen eine große Feier am Samstag in Berlin anstand, nach der amtlichen Trauung am Freitag. Ich hoffe, niemand ist enttäuscht – denn hier folgt der Bericht – von zwei echten Juwelen, die kaum jemand wirklich kennt, es hat diese Geräte nur in Japan gegeben, sie wurden nie exportiert!

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