DENON PMA-757

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Lennart hat nun einen Vollverstärker von DENON fertig einen PMA-757 aus dem Jahr 1984. Damals brach gerade die Mode aus, dass alle Hifi-Geräte schwarz sein müssten, es gab sie aber auch noch wahlweise in silber zu kaufen. Er leistet zwei mal 80 Watt Sinus an 8 Ohm und bringt 12 kg auf die Waage. Er ist sehr solide aufgebaut verfügt über zwei Tape-Monitore und einen sehr empfindlichen MC-Eingang. Eigentlich alles, was man braucht.

Defekt war nichts, außer den üblichen Alterserscheinungen wie aussetzende Schalter und Potis, sowie durchgebrannte Lämpchen. Die Lampen stellten uns vor ein kleines Problem, welches ich mit Lennart ausführlich diskutierte. Im Denon sind 16 Volt-Lampen verbaut, die mit 15,3 Volt angesteuert werden. Das Dumme ist, solche 16V-Lampen bekommt man einfach nirgendwo. Was wir am Lager haben, sind 14V 80mA- Lampen in der passenden Bauform. Die würden mit 15,3 V aber nur extrem kurz halten, idealerweise steuert man diese mit 12 V an. Um dies zu realisieren, baut man üblicherweise einen Vorwiderstand ein. Bei diesem Denon jedoch gibt es eine Spannung für alle Lampen (9 an der Zahl), von denen, je nachdem was gerade gedrückt ist, bis zu fünf gleichzeitig leuchten können oder auch nur eine einzige. Dann würde aber über den Vorwiderstand bei einer Lampe nur wenig Spannung abfallen, bei fünfen hingegen sehr viel – was bedeutet, je mehr Lampen leuchten, desto dunkler leuchten alle. Das sieht aber mehr als blöd aus. Also mussten wir uns etwas einfallen lassen, um konstante 12 V für die Lampen zu schaffen. Lennart hat dann einen 12 V-Dreibein-Stabilisator (7812) nach meiner Anleitung eingebaut, was auf den ersten Blick sehr aufwändig wirkt, aber nicht mehr Aufwand und Kosten verursacht als ein dicker Drahtwiderstand. Nun sind die Lampen stets exakt gleich hell und dabei langlebig. Das war für uns eine Premiere!

Hier mal ein Blick in das Innere des intelligent aufgebauten Gerätes. Hinten links der Ringkerntrafo, vorne links die mächtigen 15.000 µF-Kondensatoren und dank langer Stangen sitzen die Eingangsumschalter hinten an der Vorverstärkerplatine, für kurze störungsfreie Signalwege.

[Bild: Qhy0v.jpg]

Hier ein Blick auf die klar gezeichnete Front:

[Bild: 9pSST.jpg]

Linke Seite:

[Bild: iqHY6.jpg]

Rechte Seite:

[Bild: Mh3Ja.jpg]

Die Beleuchtung en detail:

[Bild: HOw5U.jpg]

Und der Anblick der Rückwand:

[Bild: JyCgH.jpg]

Ein schönes Stück Technik!

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