Heybrook HB1

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Nun haben diese Heybrook HB1 wieder neue Sicken. Die Boxen stammen von 1994 und sind, ganz entgegen des bekannten Namens, aus Deutschland von der Firma Audio-Arts, die es wohl nicht mehr gibt. Bestückt sind die Lautsprecherboxen mit 20cm-Vifa-Tieftöner und einem 25mm-Kalottenhochtöner derselben Marke. Das Gehäuse besteht aus 16mm foliertem Preßspan. Verarbeitung und Klang entsprechen leider nur der unteren Mittelklasse – so jedenfalls mein Eindruck.

[Bild: 59Nk9.jpg]

Hier im Ganzen, Höhe 47cm, Breite 30 cm und Tief 24 cm.

[Bild: 2eeFq.jpg]

ohne die Bespannrahmen.

[Bild: 4ZgGa.jpg]

Die Folie ist ausgesprochen hübsch gelungen.

[Bild: 7hYMT.jpg]

Hier kann man die neue Sicke bewundern.

[Bild: C6oVE.jpg]

Der Name lässt sofort an große britische Edelschmieden denken: KEF, Celestion, Rogers, Monitor Audio, Wharfedale und wie sie alle hießen. Die hier ist aber aus Deutschland.

[Bild: THq3G.jpg]

Hier kann am Terminal kann man es nachlesen, Audio-Arts war in Kelkheim im Taunus unterwegs – da kommt aber kein Taunus-Sound raus!

2 Kommentare für “Heybrook HB1

  1. Gert-Dietmar Hajda|

    Hallo
    nun die Firma Audio Arts hat seinerzeit illegal das Warenzeichen Heybrook eintragen lassen und hat diese Lautsprecher billig in Dänemark fertigen lassen. Es gab seinerzeit eine riesige Prozesswelle sowohl in Frankfurt und Berlin bei der letztlich die Firma Audio Arts verloren hat und wegen der hohen Prozesskosten m.E. Konkurs anmelden musste. Die Boxen sind in den 90er Jahren überragend getestet worden. Hat doppelt so teure Lautsprecher geschlagen. (Test war in Audio).

    Gert-Dietmar Hajda
    Absolute Sounds Audiosysteme GmbH
    Berlin

    Lieber Gert-Dietmar Hajda,
    vielen Dank für diese Hintergrundinformationen. Sie sind ja auch schon „ein paar Jahre“ in der Hifi-Branche tätig, genau wie ich. Waren Sie betroffen von Audio Arts?
    Beste Grüße Armin

  2. Gert-Dietmar Hajda|

    Hallo
    ja ich war sowohl selbst betroffen, da mich die „Firma Audio Art“ abgemahnt hat. Es gab einen Prozeß in Frankfurt und sowohl in Berlin. Es hat denen nichts genutzt dass AA seinerzeit von dem ehemaligen Regierenden Bürgermeister Diepgen vertreten wurde. Das Einzige, was es seinerzeit „rausgeholt“ hat, war, dass die Firma Hebybrook eine Sicherheitsleistung hinterlegen mußte, die die Firma Heybrook wieder zurückbekam, da AA den Prozess verloren hat. Naja, der liebe Deyerling hat schon immer Probleme bezüglich der Eintragung von Warenzeichen gehabt, denn in einem anderen Warenzeichen-Fall (Julius Futterman) hat er ja versucht sich dies für sich eintragen zu lassen, obwohl er wusste das ich/wir dieses Warenzeichen von Julius Futterman vertraglich übernommen hatten.

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