Hitachi IA-1000

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Der dritte und letzte Kandidat aus hadiehos Sammlung ist – natürlich – ein Hitachi! Der Verstärker IA-1000 stammt von 1972 und leistete stramme 2 mal 55 Watt sinus an 8 Ohm und bringt 12,6 Kg auf die Waage. Auch der ist extrem selten, ich hatte bisher noch nie etwas davon gehört, geschweige denn einen gesehen – was einen nicht verwundern sollte, denn Hitachi hat erst 1972 die Hitachi Sales Europe in Hamburg gegründet. Damals war diese Marke in Deutschland noch recht unbekannt. Die Tochterfirma Maxell hingegen wurde schnell bekannt und beliebt. Hitachi bekam erst Bedeutung auf dem Hifi-Sektor, als die Vor-/Endstufenkombi mit MOS-FET-Bestückung HCA-/HMA-7500 auf den Markrt kam und rasch Referenzstatus in den Hifi-Zeitschriften erhielt. Aber darüber hinaus hat dieser Hersteller (übrigens ein riesiges Unternehmen mit über 200.000 Mitarbeitern) auch andere bahnbrechende Erfindungen hervor gebracht, wie zum Beispiel die Unitorque-Motoren. Es gab fantastische Plattenspieler und Kassettendecks von Hitachi, z.B. den D-5500 oder den HT-840 (einfach mal googeln).

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Der IA-1000 ist ein grundsolide aufgebauter Verstärker, der sich kenesfalls verstecken muss. Er kostete seinerzeit um die 1000,- DM.

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Sehr groß dimensionierte Kühlkörper und Transistoren.

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Auch hier gibt es Echtholzwangen, die neu furniert uns gebeizt wurden. Jedoch auf hadiehos Wunsch nicht lackiert wurden, da er diese selbst veranlassen möchte (in Klavierlackoptik), wird er bestimmt später noch zeigen.

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Das Poti für den zumischbaren Mikrofoneingang hat einen Schalter an der Rückseite, der leider unrettbar defekt war. Damit man den Mikrofoneingang dennoch uneingeschränkt benutzen kann, hätte man diesen ständig eingeschaltet lassen können, was jedoch ein störendes Rauschen verursacht. Daher kam Lennart auf die Idee an der Mikrofonbuchse einen Miniaturschalter so anzubringen, dass der Klinkenstecker beim Einstöpseln automatisch den Mikrofonverstärker einschaltet und beim Herausziehen ihn auch wieder abschaltet. Das Potentiometer reguliert nach wie vor das Mirkofonsignal, das sich zu jeder Quelle hinzumischen lässt.

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Die Front wirkt für Baujahr 1972 ungewöhnlich aufgeräumt, wie es eigentlich erst einige Jahre später üblich war. So hat der IA-1000 das Zueg zu einem echten Klassiker, noch dazu einem seltenen.

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Hier noch ein abschließendes Bild von hinten.

Hadieho kann man nur beglückwünschen, dass er sich immer so ausgefallene und daurch unglaublich interessante Geräte zulegt und diese uns hier vorstellen lässt.

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