Yamaha C-1

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In dieser Woche kam ein legendärer Vorverstärker in unsere Werkstatt, den die wenigsten Hifi-Freunde jemals gesehen haben, höchstens auf Bildern. Dieser Vorverstärker der Marke Yamaha namens C-1 von 1975 war ein Gerät der Superlative. Er kostete seinerzeit 5.600,- DM und wog stattliche 17 kg. Der Technics SU-A2 von 1978 wäre der einzige Vorverstärker, der diesem Yamaha hier die Stirn bieten könnte. Auch in zwanzig Jahren Arbeit als Yamaha-Vertragswerkstatt haben wir nie dieses Modell gehabt, nicht einmal ein Service-Manual dafür.

Erste hochinteressante Eigenschaft dieses Gerätes ist die V-FET-Technologie, die Sony in dieser Zeit zur Blüte gebracht hatte. Auch bei Yamaha konnte man damit Geräte konstruieren.
Zudem ist das Gerät wirklich extrem servicefreundlich aufgebaut.

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Blickt man in das offene Gerät, bleibt den meisten Hifi-Interessenten der Mund offen stehen.

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Auch von unten – Bauteile soweit das Auge reicht,in Mengen, wie man sie kaum in irgendeinem Gerät antrifft.

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Hier einige V-FET-Transistoren aus der Nähe.

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Blick von innen auf die Rückwand: ob man es glaubt oder nicht, dort gibt es für jeden Eingang ein Pegelanpassungspoti !

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Hier die Netzteilplatine, an der wir mal die Servicefreundlichkeit demonstrieren möchten.
Man löst 5 Schrauben…

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…und zieht die Platine komplett nach oben ab.

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Dann lässt sie sich bequem auf dem Tisch bearbeiten – wenn doch alle Geräte so schön aufgebaut wären!

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Hier die Drehschalter aus der Nähe – und soo viele!

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Auch Leistungstransistoren in V-FET-Technik sind vorhanden.

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Es gibt sogar eine Oszillatorbuchse an der Rückwand, mit denen man zu Prüfzwecken
allerhand Sinussignale oder Rauschen erzeugen konnte.

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Hier die Aussenansicht von dem gesamten Gerät – sehr eindrucksvoll.

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Die Front ist voll, beinahe schon überladen, mit Bedienknöpfen.

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Es gibt zwei Pegelmeter, die man als Ausgangsanzeige nutzen oder auch fremdsteuern kann, sogar von Lautsprechersignalen.

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Hier der Krieg der Knöpfe auf der Front ganz aus der Nähe. Das Gerät ist übrigens noch ungereinigt, da wir noch auf das Servicemanual warten, um es zu reparieren.

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An diesem Knopf kann man wählen, welche Freuquenz oder Rauschen an dem Oszillatorausgang an der Rückseite erzeugt werden sollen. Man kann damit z.B. Bandgeräte einstellen.

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So viele Einstellmöglichkeiten wie an diesem Geräte haben wir noch nirgendwo anders gesehen!

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An der Rückwand finden sich Eingänge für drei Plattenspieler, drei Tapes und zwei AUX plus Tuner. Ebenso Ausgänge für drei Vorverstärker.

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Alle Eingänge, bis auf den Tunereingang, sind unabhängig voneinander pegelbar!

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Hier können per Cinchbuchse oder Lautsprecherklemme Signalquellen angeschlossen werden, die die Anzeigeinstrumente an der Front ansteuern können.

Zu diesem Super-Vorverstärker gab es auch eine passende Endstufe namens B1 und eine Anzeigeeinheit UC-1 dazu. Die Endstufe ebenfalls in V-FET-Technik. Auch diese Modelle haben wir noch niemals live gesehen, schade eigentlich!

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