KENWOOD KX-1060

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Dieses Kassettendeck stammt von 1980 und passt optisch exakt zur Tuner/Verstärkerreihe KA-501 bis 907 und KT-501 bis 917. Der Zustand ist bis auf eine kleine Stelle auf dem Kassettenfechdeckel atemberaubend gut, zumal er in seiner 31 Jahre alten Originalverpackung angereist kam. Es hanndelt sich um ein Dreikopf-Kassettendeck höchster Qualität mit Einmessmöglichkeit per eingebautem Oszillator, das aber seinerzeit stark darunter litt, dass es nur ein Ein-Motoren-Laufwerk mit Hammertastenmechanik war.
Aus heutiger Sicht aber nicht unbedingt ein Nachteil, denn dieses Exemplar präsentiert sich frisch wie aus dem Laden, das einige was etwas gelitten hat, waren die Gummiriemen. Die wurden alle erneuert, etwas geschmiert und geputzt und noch etwas abgeglichen und schon war er wieder fit für die nächsten 30 Jahre!

Seht selbst, ein Blick von oben ins Innere:

[Bild: MCDPb.jpg]

Das aufwändig und vor allem stabil konstruierte Laufwerk – nur ein Motor, dafür komplett in Ordnung:

[Bild: Ou50W.jpg]

Der Überblick über das Gehäuse, gleiche Abmessungen wir die oben erwähnten Tuner und Verstärker:

[Bild: dicX7.jpg]

Die Front, mit der Hammertastenmechanik – es ist aber alles da, was man braucht:

[Bild: t4aLF.jpg]

Abnehmbare, durchsichtige Klappe:

[Bild: VUamU.jpg]

Von Hand einstellbare Kassettensorten, oben der Oszillator, wechselt selbsttätig immer zwischen 400Hz und 10kHz hin und her, darunter die beiden BIAS-Potis, mit denen man die Aufnahmequalität einstellen kann (ohne Vorwissen, einfach nach Instrument):

[Bild: 9kyBl.jpg]

Beleuchtetes Kassettenfach:

[Bild: ipbSx.jpg]

Einfach schön – große VU-Meter:

[Bild: i6a5p.jpg]

Hier kommt man wunderbar heran zum Reinigen – die Bandführung mit dem Ferrit-Doppelkopf:

[Bild: xKWPB.jpg]

Und von hinten:

[Bild: MeubD.jpg]

Selten heutzutage, dieses Kassettendeck – das hat viele Erinnerungen wieder wachgerüttelt!

3 Kommentare für “KENWOOD KX-1060

  1. Tja Armin, genau das war das Tapedeck zum KA-907. Ich gehe davon aus, dass Du Radio und Fernsehtechniker bist und mich würde es nicht wundern wenn mein Bruder (aus KA – Baden Württemberg) dir diese beiden Geräte damals zur Überholung dagelassen hätte? 🙂 Die Kombination ist so nur noch sehr selten zu finden. Die Band- führung(Welle) am Löschkopf (Foto) hat eine unschlagbare Besonderheit (leider kann man das auf dem Foto nicht sehen): sie ist an der Unterseite ausgefräst und mit feinem Samt(!) belegt für eine linearere und schonendere Bandführung…
    Hier wurde an nichts gespart. Von der Mechanik her ist das Laufwerk mit schweizer Uhrmacher- Präzision gleich zu setzen. Dies zeigt sich durch einen unglaublich geringen/leichten Druckpunkt/Widerstand beim betätigen der Tasten…

    Es war eines der wenigen echten Tape-Decks wo das Dolby auch wirklich zum Tragen kam…

    Das von Dir beschriebene Deck heißt KX-1030!
    siehe hier
    Beste Grüße Armin

  2. Hallo Armin,
    wie kommst Du darauf, dass es das KX-1030 gewesen sein soll? Vielleicht wegen der gefrästen Welle, die man so beim KX 1060 nicht sieht? Logisch betrachtet liegt diese ja unterhalb, weil dort das Band verläuft…
    Das oben abgebildete Tape Deck KX 1060 enspricht jedenfalls 1:1 dem, was von mir gekauft wurde damals…
    Soviel ich noch weiß, waren die Geräte allesamt ursprünglich US-Export, also in Deutschland so gar nicht ohne weiteres erhältlich…
    Gruß Ralf

    Ich komme darauf, weil nur das KX-1030 den Stift gegenüber dem Löschkopf hatte, mit dem Filz daran. Alle drei Modelle KX-1030, 1060 und 2060 waren auch auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Tonköpfe waren übrigens bei allen Versionen identisch!
    Beste Grüße Armin

  3. Ok dann wurde vielleicht evt. die Original- Welle entnommen und nachträglich umgebaut… Bei so hochwertiger Verarbeitung denkbar. Ich weiß jedenfalls noch dass ich damals 2 Wochen brauchte bis ich den dafür geeigneten Samtbelag gefunden hatte.Das war garnicht so einfach.

    Die Quellenangabe der Geräte von mir basieren auf der Aussage des damaligen Verkäufers. Er hatte diese Geräte direkt aus den USA… Möglich wäre auch dass es dort Modell-Abweichungen gab…

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