Kenwood KT-1100

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Heute hatte ich, nach einem AKAI GX-65-2, der neue Riemen benötigte, noch einen wundervollen Tuner von Kenwood auf dem Tisch. Der KT-1100 war einer der letzten Drehkotuner dieser Traditionsmarke von 1983. Er hat bereits einen Frequenzzähler an Bord, um modern zu wirken.
Es gab ihn in silber und schwarz, klassisch ist natürlich die silberne Version. Dieses Exemplar ist wahrlich sehr gut erhalten, kaum Gebrauchsspuren kann man finden. Defekt war auch nichts, lediglich der Drehkondensator war in den vergangenen 29 Jahren etwas oxidiert und er benötigte dann einen Neuabgleich, da einige Sender, trotz aufwändiger Antennenanlage, bereits leicht verrauscht empfangen wurden. Passende Verstärker zu diesem Tuner waren der KA-2200, KA-1100 und KA-990.

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Von innen betrachtet, kann man schnell erkennen, wie aufwändig dieser Tuner konstruiert wurde. Die Empfangseigenschaften sind dann auch wirklich exzellent.

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Das ist der hochwertige Drehkondensator. Die Scheiben, die weiter auseinanderliegen, sind für FM, die enger stehenden für AM. Je nachdem wieviele der Scheibenpakete auf einem Drehko angeordnet sind, spricht man von xfach-Drehko oder von xGang-Drehko. Dieser her ist 5fach FM und dreifach AM.

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Von außen repräsentiert der KT-1100 vornehme Zurückhaltung mit der Kombination aus dezentem grau und leicht mattem silber.

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Die Front ist erfrischend anders gestaltet: die Skala ist direkt auf der Front aufgedruckt, der Zeiger marschiert darunter in einem schmalen Lichtbandschacht. Noch eine Etage tiefer finden sich zwei beleuchtete Meter (Feldstärke und Ratiomitte), die Stereo- und Locked-Anzeigen sowie die vierstellige Frequenzzähleranzeige. Das rot dieser Anzeigen fügt sich harmonisch in das Gesamtbild ein.

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Hinten gibt es noch einen Outputpegelsteller sowie Cinchbuchsen für Multipath-Anzeigegeräte (Oszilloskop).

Abgeglichen wurde der gesamte FM-Tunerteil, wobei besonderes Augenmerk auf die Stimmigkeit der Skala zur Frequenzanzeige gelegt wurde. Die Feldstärkeanzeige stelle ich immer so ein, dass unser Ortssender (99,3 MHz) mit einem Wurfdipol mit exakt 50% angezeigt wird, das lässt noch genügend Spielraum für größere Antennenpegel. Es wurden nachher alle nicht zu weit weg liegenden Sender völlig rauschfrei empfangen.

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