Luxman L80

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Ein älterer Luxman war von dem Forumsmitglied Harald (PBienlein) wegen eines merkwürdigen Defekts bei uns. Die Endstufe wurde beim Vorbeseitzer schon mehrfach repariert, jedoch starb eben diese immer wieder und zwar einige Tage später beim Einschalten des Gerätes.
Nach genauer Untersuchung stellte sich heraus, dass die betreffende Endstufe mit ISC-Ersatztransistoren bestückt worden war, denen ich einfach nicht über den Weg traue, ich habe einfach schon zu viele schlechte Erfahrungen damit gemacht! Also alles erstmal auf original zurück gerüstet und dann noch zusätzlich die Ruhestrom-Diode (D102) erneuert, das ist eine VD1221-Doppeldiode, die ganz gerne mal Ärger macht und die ich in kapitalen Endstufendefekten bei diesem Modell immer mitwechsle, ebenso noch zwei angekokelte Widerstände. Danach lief alles wieder einwandfrei, noch die Schalter und Potis etwas gereinigt. In fünf Tagen wurde der Verstärker etwa 30 mal ein- und ausgeschaltet und lieferte jedesmal das beruhigende „Klick“ am Lautsprecherrelais – er kann also wieder zum Harald zurück.

Der L-80 stammt von 1978, wiegt 12kg und leistet 2 mal 65 Watt Sinus an 4 Ohm (2 mal 50W an 8 Ohm). Er kostete damals stolze 1.450,- DM und war ein absoluter Exote – auch von der Optik her.

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Ein Blick in das offene Gerät von oben.

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Hier eine Gesamtansicht des Gerätes, mit dem typischen Holzgehäuse, welches in Rosenholz foliert ist.

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Die Frontansicht mit den Vollmetallknöpfen und den riesigen Kippschaltern.

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Auch so eine frühe Luxman-Marotte: Klangsteller immer kanalweise getrennt.

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Der oben beleuchtete Lautstärkesteller ist ebenfalls absolut markentypisch.

[Bild: Luxman_L80_07_33619_Bielefeld.jpg]

Der Blick von hinten zeigt noch eine Spezialität der frühen Luxman-Geräte: die Kühlkörper befinden sich stets außerhalb des Gerätes.

Harald, er läuft jetzt absolut zuverlässig! Morgen geht er Postpaket wieder zu Dir zurück.

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