McIntosh C-20 & MC-75

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Nun stelle ich die Röhrengeräte von Michael (heißt hier im Forum auch so) vor. Es geht um einen Vorverstärker von McIntosh Modell C-20 von 1959 und zwei Monoendstufen desselben Herstellers Modell MC-75 diese wurden ab 1961 gebaut. Diese US-amerikanische Marke gilt schon seit den 60ern als High-End-Edelmarke und darf, obwohl die Technik eher einfach gehalten ist, zu den langlebigsten und konservativsten Marken gezählt werden, die es gibt. Es ist sozusagen der amerikanische Accuphase, wobei deren Produkte sich technisch weit über McIntosh ansiedelt. Von der Langlebigkeit her sind sie ähnlich einzustufen, vom Ruf her, haben die Anerikaner sogar noch eher die Nase vorn.

Die Vollröhrengeräte von Michael, also gänzlich ohne Transistoren, sind in einem erstaunlich gutem Zustand, einige Elkos und Röhren hatten ihren Geist bereits aufgegeben, aber sonst war noch alles fit. Die Endstufen leisten satte 75 Watt sinus an 8 Ohm und wiegen 20 kg pro Stück, der Vorverstärker hatte mehrere Phono- und Tape-Eingänge (mit Entzerrung) darüberhinaus auch noch etliche Hochpegeleingänge. Der C-20 wurde bis 1963 gebaut, die Endstufen sogar bis 1970. Beide Modelle sind eindrucksvolle Zeugen der Zeitgeschichte.

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Hier Einblicke in das Innere des Vorverstärkers – man kam noch ganz ohne Platinen aus, alles frei verdrahtet auf Lötleisten.

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Und die Aussenansichten des Röhrenvorverstärkers, der stammt noch aus einer anderen Epoche!

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An der Rückseite, die für McIntosh typischen Leichtmetalllegierungen, die man einfach nicht mehr blank bekommt.

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Das ist ein der beiden Monoendstufen, Blick von unten ins das geöffnete Gehäuse – oben ist sie ohnehin offen.
Oben rechts die beiden erneuerten Kondensatoren, die waren im Original noch viel größer, hier sind sie in einer Tüte:

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„Richtig“ kaputt waren sie nur in einer Endstufe, die lief dann auch nicht mehr. In der anderen ließen die Elkos aber auch schon deutlich nach – also flogen sie alle vier.

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Hier das Duo in den Aussenansichten:

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Die Geräte haben nicht etwa zwei Netztrafos, sondern nur einen – der zweite Trafo ist ein Ausgangsübertrager, da Röhren nicht ohne weiteres direkt an Lautsprecher angeschlossen werden können.

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Der Michael war vorhin hier und hat alle seine Gerät wieder abgeholt. Da hat er sich auch die HisVoice angehört und wir haben zusammen einen Kaffee getrunken – ein sehr netter Mitmensch!

Glückwunsch zu diesen amerikanischen Direktimporten, Michael!

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