Nikko STA-7070

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Lennart hat gerade einen Nikko Receiver von 1975 – das Modell STA-7070 fertig gestellt. Er leistet 2 mal 50 Watt Sinus an 4 Ohm und wiegt 10 kg.
Nikkos haben immer so etwas Aussergewöhnliches an sich, ich weiß auch nicht warum. Dieser hier ist von Werk aus komplett für Deutschland zugeschnitten.

Er musste eine neue Beleuchtung bekommen, die Funkenlöschkondensatoren am Netzschalter mussten nachgerüstet werden und dann benötigte er ein komplette Schalterkur. Die bemängelten Geräusche beim Ein- und Ausschalten konnten zwar reduziert werden, ganz zu beseitigen sind sie aber nicht, da der Nikko keine Stummschaltung und kein Relais hat. Da wurde ab Werk doch etwas gespart.

[Bild: GQesr.jpg]

Hier ein Blick ins Innere, oben links der Netztrafo mit den Siebelkos, rechts daneben das Empfangsteil, links unten die Endstufe.

[Bild: epztI.jpg]

Hier die Endstufe von Nahem.

[Bild: GEVoy.jpg]

Das hier ist mal wieder ein spontaner Einfall von Lennart: die Diffusionsfolie vorne an der Skala war verfärbt und ausgelaugt, also ersetzte er diese, das Ergebnis war aber nicht gut genug, also sann er über Abhilfe nach und schnitt Streifen aus der Diffusionsfolie und setzte diese direkt vor die Pilotlampen, wie oben abgebildet.

[Bild: aDXGJ.jpg]

Hier nochmal aus der Nähe.

[Bild: hUNCV.jpg]

So schaut es dann mit eingeschalteten Lampen aus.

[Bild: pie4Z.jpg]

Und das ist das Ergebnis von aussen. Kann sich sehen lassen, vorher konnte man genau sehen, wo jede einzelne Lampe sitzt.

[Bild: JPyuc.jpg]

Hier eine Gesamtansicht dieses erstaunlich frisch aufspielenden Receivers.

[Bild: 56cxH.jpg]

Die Front, durchweg deutsch beschriftet.

[Bild: njE31.jpg]

Hat aber irgendwie etwas, oder?

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Auch hinten alles „eingedeutscht“.

Ein Kommentar für “Nikko STA-7070

  1. Das Gerät bildet bei mir die Audiobasis für meinen PC. Angeschlossen sind vier Lautsprecherboxen der High-End Klasse. Seit dem Kauf vor 45 Jahren ist noch keine Reparaturbedürftigkeit eingetreten, obwohl das Gerät seit 7 Jahren im 24 Stundenbetrieb läuft. Zudem bietet es neben den vielfältigen Anschlußmöglichkeiten auch die Auftrennung zwischen Vorverstärker und Endstufe. Hier dürfte wohl noch solide Technik verbaut worden sein. Ich habe das Gerät für „lau“ zusammen mit einer Tonbandmaschine Revox A77 geschenkt bekommen. Leider hat das Revox zwischenzeitlich seinen Geist aufgegeben. Trimmer verrostet und ganze Kondensatorkaskaden waren von Werk aus falsch dimensioniert. Der Verlust war außerordentlich schmerzlich.

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