ONKYO A-35

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Heute hatte ich einen kleineren ONKYO Verstärker auf dem Tisch, einen A-35 von 1982, mit 2 mal 90 Watt Sinus an 4 Ohm auch gar nicht so klein – aber ganz hübsch, wie ich finde. Er kostete damals 700,- DM und wiegt 8,8 kg. Es gab noch zwei größere Brüder namens A-65 und A-45.

Er hatte eine abgebrannte Endstufe (rechts), benötigte eine komplette Schalterkur, ein neues Relais und alle Lampen neu. Nun ist aber alles wieder wie neu.

[Bild: Onkyo_A_35_01_10551_Berlin.jpg]

Blick von oben ins offene Gerät, oben von links: Netztrafo, Netzteil und Phonovorverstärker (MM und MC umschaltbar!) unten die Hauptplatine.

[Bild: Onkyo_A_35_02_10551_Berlin.jpg]

Blick von unten ins offene Gerät, links die neuen, rechts die originalen Endtransistoren – diese Toshibas gibt es leider inzwischen nirgendwo mehr. Als Ersatz kamen 2SA1295 und 2SC3264 zum Einsatz, natürlich als Originale von Sanken (keine Chinafakes).

[Bild: Onkyo_A_35_03_10551_Berlin.jpg]

Nun, auch von aussen komplett gereinigt, zeigt er sich wieder in neuwertigem Zustand.

[Bild: Onkyo_A_35_04_10551_Berlin.jpg]

[Bild: Onkyo_A_35_05_10551_Berlin.jpg]

Die Flächen hinter den beleuchteten, transparenten Knöpfen war bereits arg vergammelt – ich habe sie daher neu lackiert.

[Bild: Onkyo_A_35_06_10551_Berlin.jpg]

[Bild: Onkyo_A_35_08_10551_Berlin.jpg]

[Bild: Onkyo_A_35_07_10551_Berlin.jpg]

Auch von hinten alles wieder vorzeigbar.

[Bild: Onkyo_A_35_09_10551_Berlin.jpg]

2 Kommentare für “ONKYO A-35

  1. Frank Nerstheimer|

    hallo,
    auf der Suche nach Ersatzteilen bin ich per Google hier gelandet, und habe mit Interesse den Restaurierbericht zum Onkyo A-35 gelesen.

    Dieser Verstärker hat eine böse Falle, eine fest im Netztrafo eingebaute Thermosicherung, die auch ohne elektrischen Defekt im Alter öfter das Zeitliche segnet. Ich habe vor einigen Tagen von einem Familienmitglied so einen Verstärker mit der Fehlerbeschreibung bekommen, er würde nicht mehr angehen. Schnell war klar, dass die Primärwicklung des Netztrafos keinen Durchgang mehr hat. Mit zwei Doppel-Labornetzteilen habe ich das Gerät provisorisch in Betrieb genommen, und dabei festgestellt, dass wirklich kein elektrischer Defekt vorliegt, der den Trafo hätte überhitzen können.

    Auf der Suche nach Ersatz habe ich dann festgestellt, dass es von diesen Geräten nur zwei Kategorien gibt – teure gut erhaltene und billige, die „nicht mehr angehen“. Selbstverständlich hüllt sich das Service Manual komplett in Schweigen, was die Eckdaten des Trafos angeht, und die zwei Doppelausgeänge auf der Sekundärseite machen es zusätzlich schwer, einen Ersatz vom freien Markt zu finden.

    Wenn hier jemand eine Idee hat, wo man einen Ersatztrafo oder ein Schlachtgerät herbekommen kann, binb ich für jeden Tip dankbar. In meinem konkreten Fall ist die Sache deshalb so ärgerlich, weil der Verstärker zu einer kompletten Onkyo Anlage gehört, die noch beim Erstbesitzer im Wohnzimmer steht – sogar die Boxen und das Rack sind von Onkyo, und alles andere funktioniert noch einwandfrei.

    Gruß Frank Nerstheimer

  2. Hallo Frank,

    die in den Trafo eingewickelte Thermosicherung im Primärkreis kann man mit einigem Geschick vermutlich überbrücken. Haben wir bei älteren Yamaha-Geräten auch schon häufiger gemacht.

    Beste Grüße
    Armin

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