Otari MX-5050

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Gut, dann füge ich mal (noch für den November) die Bilder der Otari MX-5050 ein, die ich von Jens auf dem Tisch hatte.

Die Marke Otari ist weniger bekannt hierzulande und hat in Japan etwa den Status von Studer/Revox hierzulande. Otari fertigt weniger für den Heimmarkrt, als vielmehr für den semi- oder Vollprofessionellen Markt. Die MX-5050 ist eine Zweispur-Semiprofimaschine, was man an einigen Kleinigkeiten festmachen kann. Zum einen gibt es keine Verriegelungsmöglichkeit der Spulen, ist also damit nur für den waagerechten Gebrauch geeignet und es gibt ausschließlich XLR-Buchsen, keine Cinch oder DIN! Die Mechanik der Maschine ist ebenfalls auf einem etwas höheren Niveau angesiedelt, als die üblichen Heimmaschinen – bis hin zur fest integrierten Schneideschiene auf der Tonkopfträgerabdeckung.

Diese Maschine wurde seit den 70er Jahren gebaut und nahezu unverändert bis in die 2000er-Jahre hinein noch neu ausgeliefert, zuletzt für etwas über 5.000,- Euro (2006).

[Bild: Otari_MX_5050_01_19357_Karst_dt.jpg]

Ein Blick in das Innere verrät einiges: keine Riemen weit und breit – alles nahezu verschleißfrei. Dazu sehr hochwertige Motoren von Shinano Tokki – dem japanischen Papst sozusagen (Papst-Motore stecken z.B. in Revox und Thorens).

[Bild: Otari_MX_5050_02_19357_Karst_dt.jpg]

Die Maschine in der Gesamtansicht, eher schlicht, da für Tonstudios gebaut.

[Bild: reel.jpg]

Üblicherweise wird diese Maschine in so einem Gestell betrieben.

[Bild: Otari_MX_5050_03_19357_Karst_dt.jpg]

Große, nunmehr wieder beleuchtete, VU-Meter.

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Ein großes, helles vierstelliges Zählwerk, von einer Lichtschranke angetrieben – ganz ohne Riemen.

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Die Gummiandruckrolle und die Capstan-Welle. Rechts im Bild die (viel benutzte) Schneideschiene.

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Der Tonkopfträger – hier in der Halbspurversion.

[Bild: Otari_MX_5050_07_19357_Karst_dt.jpg]

Der Bandteller, an dem man das verriegelbare Dreieck vermisst.

[Bild: Otari_MX_5050_08_19357_Karst_dt.jpg]

Die Rückseite mit den XLR-Anschlüssen – einen einfachen Anschluss mittels Adapter an die Heimstereoanlage führt zu viel zu kleinen Pegeln bei der Aufnahme. Leider.

Eine beeeindruckende Qualität hat diese Bandmaschine vorzuweisen.

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