Pioneer CT-F1250

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Heute stelle ich Euch das größte Kassettendeck aus der so genannten „blauen“ Serie (wegen der blauen Fluoreszens-Displays, die waren damals -1980- ganz neu) von Pioneer vor, den CT-F1250. Dieses Exemplar ist sogar ein Club-Gerät (die Audio-Clubs waren Teil der PX- und NAAFI-Märkte für alleierte Soldaten), erkennbar am Holzgehäuse. In Deutschland hatten alle Geräte nur einen grauen Blechdeckel.
Der 1250 hatte das Laufwerk mit dem kleineren Bruder CT-F950 gemeinsam, aber der große hatte zusätzliche Generatoren zur Einmessung auf alle möglichen Bandsorten. Von der Optik her wunderschöne Geräte, leider nicht mehr ganz so solide, wie die Vorgänger (CT-F1000 oder CT-F9191). Insgesamt einer der ganz großen Brocken von Kassettendeck!

[Bild: Pioneer_CTF_1250_01_28832_Achim.jpg]

Hier mal ein Blick „unters Röckchen“, schon ganz schön was drin.

[Bild: Pioneer_CTF_1250_02_28832_Achim.jpg]

Der große mit seinem Generator hat zum Einmessen insgesamt 24 Trimmerpotis, oben sieht man einige davon.

[Bild: Pioneer_CTF_1250_03_28832_Achim.jpg]

Hat man alles richtig abgeglichen, zeigt das Gerät die in den Kategorien BIAS (Vormagnetisierung), LEVEL (Pegel) und EQ (Entzerrung)
durch zwei Leuchtdioden an. Stimmt die Einmessung nicht, kann man dies durch Drehen am entsprechenden Poti in der angezeigten Richtung anpassen. Ganz einfach also, auch für den Nichttechniker einfach zu bedienen.

[Bild: Pioneer_CTF_1250_04_28832_Achim.jpg]

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Hier kann man das wundervolle Holzgehäuse bewundern (leider nur foliert).

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So schaut der CT-F1250 von vorne aus.

[Bild: Pioneer_CTF_1250_08_28832_Achim.jpg]

Das offene Kassettenfach ist mit einer schönen Staubabdeckung versehen und von hinten beleuchtet.

[Bild: Pioneer_CTF_1250_09_28832_Achim.jpg]

Die Anzeige, die für den Namen „blaue Serie“ sorgt.

[Bild: Pioneer_CTF_1250_010_28832_Achim.jpg]

So sieht eine saubere Bandführung aus, die Köpfe sind in Hartpermalloy ausgeführt, also sehr langlebig.

[Bild: Pioneer_CTF_1250_011_28832_Achim.jpg]

Der abschließende Blick von hinten, nunmehr mit einem vorschriftsmäßigen Netzkabel – die Geräte für den deutschen Markt, hatten Kaltgeräteeinbaustecker.

Ein wirklich gut erhaltenes Sammlerstück. Die Frontplatte wieder so hinzubekommen hat einiges an Mühe gekostet.

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