Pioneer SX-1050

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So heute möchte ich etwas ganz Besonderes vorstellen. Es handelt sich hier um den Receiver von Anke und Andreas hier aus dem Forum (Arffie) einen Pioneer SX-1050. Er möchte ihn gern als ultimatives Universalgerät zu Hause verwenden und seine HisVoice damit antreiben. Dafür sollte das Gehäuse, welches nicht mehr besonders gut war, schwarz hochglanz lackiert werden (Klavierlack). Gut, wir haben eine neue Lackierwerkstatt, nachdem wir bei unserem bisherigen Lacker den Eindruck hatten, er hat keine so rechte Lust mehr auf diese „Spezialaufträge“ – denn im Alltag lackieren die alle Autos. Nun sind wir in eine große Werkstatt hier in Niemegk spaziert und haben nachgefragt und siehe da – dort wird noch etwas besser, sogar schneller und offiziell mit Rechnung und allem Pipapo gearbeitet – und teurer ist es auch nicht!

Zusätzlich wollten wir den Arrfies eine besondere Freude machen, indem das Gerät nicht nur sorgfältigst überarbeitet wurde, sondern eine absolute Neuheit eingebaut wurde. Lennart hat dies zum ersten mal getestet, da die Optik mit dem SX-1050 wirklich ausgesprochen gut harmoniert. Kürzlich entdeckte ich im Internet große 8mm Leuchtdioden, die einen Abstrahlwinkel von 360° haben und dabei warmweisses Licht abgeben – also ein 100%iger Ersatz für eine große Lampe? Der Sx-1050 hat eine indirekte Skalenbeleuchtung, also das Licht wird mit einem durchsichtigem Kunststoff nach vorne an die Skala transportiert – normalerweise kann man hier keine LED’s verwenden. Diese aber schon!

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So sieht eine dieser nicht ganz billigen LED’s aus, schon am Platz montiert.

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So leuchtet das Ensemble in den Leitkunststoff hinter der Front. Lennart hat die Versorgungsspannung Zweiweg-gleichgerichtet, dann mit 2200 µF gesiebt und dann auf 2,6 V herabgesetzt, denn beim SX-1050 wird die Beleuchtung direkt aus dem Trafo gespeist.
Das Ergebnis ist ein völlig flimmerfreies, sehr helles Licht, aber es wird nirgendwo warm.

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Hier das Ergebnis des noch unrestaurierten Gerätes, im halbdunklen Raum fotografiert.

Die übrige Arbeit war Routine, da das Gerät keine Fehler aufwies, außer üblicher Altersschwäche: Die Endstufen müssen alle gegen Spannungsaussetzer geschützt werden, die in den Kabelverbindungen zu den großen Endtransistoren lauern.

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Hier präsentiert sich das fertige Gerät in seinem schwarzen Holzhäuschen.

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Man beachte die Spiegelungen im Lack!

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Hier die Front im taghellen Raum fotografiert – das Leuchten hat schon etwas beeindruckendes.

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Hier die Rückwand – auch wieder alles picobello!

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Ach ja, richtige Klemmen sollten ja auch noch dran – bitteschön, alle drei Paare und ohne Beschädigung rückbaubar.

Dieser SX-1050 ist zwar nicht ganz original, aber jetzt einer der schönsten, die ich jemals sah.

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