ROTEL RX-1603

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Er war definitiv der größte Receiver, der jemals von Rotel gebaut wurde. Von den Abmessungen her auch einer der größten weltweit, ein Sansui G-22000 oder G-33000 kann man daneben stellen, das nimmt sich kaum etwas. Er ist 60cm breit, 55 cm tief und 18 cm hoch, bei einem Gewicht von 33 kg. Die Leistung beträgt 2 mal 250 Watt sinus an 4 Ohm. Also ein echter „Monsterreceiver“, kostete damals weit über 4.000 DM (um 1975).

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Hier ein Blick von oben in die „hintere Abteilung“ des RX-1603. Dort ist die Endstufe untergebracht. Man kann, wie bei den großen Sansuis, die beiden Abteilungen trennen und dann mit Kabeln verbinden. Die beiden einzelnen Einheiten sind dann besser zu handhaben. Außerdem hat nicht jeder ein Regal mit über 50cm Tiefe zur Verfügung. Die Endstufenabteilung ist schon recht gigantisch. Der riesige Ringkerntrafo (850 VA) und die beiden ausladenden Siebelkos (22.000µF/80V) füllen den Raum schon mal ganz ordentlich. Recht und links befinden sich die Endstufen jede mit vier großen TO-3-Transistoren bestückt.

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Der Endstufenblock nochmals von der anderen Seite betrachtet.

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Dies ist die Tuner/Vorverstärkerabteilung im vorderen Teil des Gerätes. Unten die Cinchbuchsen der Eingänge, die sich am vorderen Teil befinden, da beide gerade miteinander verblockt sind, erscheinen sie in der Mitte in einem extra Schacht dafür.

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Tuner/Vorverstärker von unten, man sieht die zahlreichen Potis und Schalter. Alle Tantal-Elkos in Tuner und Vorverstärker wurden prophylaktisch ausgetauscht.

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Hier nun die erste Gesamtansicht von schräg oben. Die Lautsprecher werden hinten an der Endstufenabteilung angeschlossen, die Quellen und die Antenne an der vorderen Abteilung, oben in der Mitte angeordnet.

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Damit man erfassen kann, wie riesig der Rotel ist, habe ich zum Größenvergleich mal einen Nakamichi Kassettenrekorder mit „normalen“ Abmessungen oben drauf platziert.

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Die Front des RX-1603. Die massive 3mm starke Alufront mit der gelb beleuchteten Skala ist schon ganz typisch für die Rotel Geräte dieser Ära.

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Der wirklich empfindliche Tuner, der auch mit den schwächsten Sendern noch brauchbare Wiedergabe ermöglicht, benötigte neben etlichen neuen Elkos auch ein neues Dekoder-IC (HA1196), da er sich weigerte FM in stereo zu empfangen.

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Nun funktioniert das wieder einwandfrei, hier erkennbar an der roten LED.

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Die anderen Schalter werden ebenfalls mit LED’s beleuchtet, damals noch selten zu finden an Hifi-Geräten.

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Auch typisch für ROTEL’s der damaligen Zeit – die massigen Griffe rechts und links an der Front.

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Dies ist das Anschlusspanel oben mittig am Gerät angeordnet, da fehlt es kaum an etwas: zweimal Phono, AUX, zweimal TAPE, sowie Vor- und Endverstärker auftrennbar.

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Die Rückseite offenbart Lautsprecher-Terminals für drei Paar Lautsprecher mit je einem eigenen Relais (alle neu). Die US-Steckdosen wurden wegen der bestehenden Vorschriften spannungslos gemacht.

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Hier sieht man deutlich, wie die beiden Gerätehälften miteinander verschraubt sind. Wer das Verbindungsset von Rotel besitzt, kann die beiden Hälften auch getrennt aufgestellt betreiben.
Ein beeindruckender Receiver der Sonderklasse, der zwar sehr viel Arbeit gemacht hat, aber nun seinem Besitzer vermutlich wieder sehr viel Freude bereiten wird.

Ein Kommentar für “ROTEL RX-1603

  1. Den hatte ich auch mal, sehr gutes Gerät. Ich vermisse die alten Zeiten, wo es noch gute Hifi-Sachen gab, nicht wie heute, und es auch noch Musik zum Anfassen gab. Leider alles vorbei!

    Fritz

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