Sansui 7070 & Scott R-33S

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Heute wurden wieder zwei schöne Klassiker desselben Besitzers fertig: ein Sansui 7070, den Lennart gemacht hat und ein Scott R-33S, den ich gemacht habe.

Der Sansui 7070 stammt von 1977 und wurde auch als Modell 790 mit schwarzer Front angeboten. Es gab noch größere Modelle namens 8080 und 9090, bzw. 890 und 990 in schwarz. Die kleineren der Baureihe hießen 6060 und 5050, bzw. 690 und 590. Der 7070 hatte 2 mal 65 Watt Sinus an 4 Ohm und wog 16,6 kg. Er hatte ein Holzgehäuse, welches nur foliert war, jetzt aber echtes Nussbaumfurnier bekommen hat. Zudem bekam er die große Schalter- und Beleuchtungskur, ein neues Relais, ein neues Netzkabel und auch sonst wurde alles überholt, was eben so nötig war – wir machen ja prinzipiell einen Rundumschlag.

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Hier ein Blick in die Technik, links der Trafo, in der Mitte das Netzteil und die Schutzschaltung, rechts der Tuner und hinten die Endstufen.

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Das Netzteil wird noch mit einem Blech abgedeckt – damals gab es noch keinen Rotstift in der Kalkulation!

Hier kann man das frisch furnierte Holzgehäuse sehen. Nussbaum natur, gebeizt, gewachst und poliert.

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Hier die Front dieses Klassikers, bis auf ein paar kleine Macken noch makellos.

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Und noch ein Blick auf die Rückseite:

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Der andere Receiver der Marke Scott, die in den USA zu Hause war, aber ab etwa 1970 aus Preisgründen in Japan produzieren ließ. Scott verließ damals den reinen Hochpreissektor und verlagerte sich hauptsächlich auf preisgünstige Receiver und Verstärker. Die genauen Daten und das Baujahr dieses R-33S habe ich nicht heraus finden können. Er stammt aus der ersten Hälfte der 70er Jahre und hat etwa 2 mal 30 Watt Ausgangsleistung. Auch er bekam eine große Schalter- und Beleuchtungskur, nebst einer ausführlichen Reinigung mit Abgleich usw.

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So schaut er von innen aus, rechts der Trafo, darunter der Drehko, in der Mitte die Endstufe, links der Phonovorverstärker (ja, stimmt – der musste repariert werden), der Rest sind Tunerplatinen.

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Im typischen Scott Design, mit einem qualitativ wirklich nicht überzeugendem folierten Preßspangehäuse.

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Mit komplett neuer Beleuchtung, strahlt die Front nun wieder.

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Auch hier wieder der obligatorische Blick von hinten:

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Interessantes Detail: die Lautsprecheranschlüsse für A sind Schraubklemmen, die für B Cinchbuchsen!

Das waren aber wieder interessante Aufgaben!

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