Sansui AU-111

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Heute stelle ich Euch Zimbos Sansui AU-111 vor – der dürfte 1965 einer der geilsten Verstärker weltweit gewesen sein und optisch seiner Zeit so weit voraus, wie man das damals gar nicht ahnen konnte. Um das zu verdeutlichen zeige ich Euch erst einmal ein paar Geräte von 1965:

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Grundig SV-80 (mit Tuner RT-40), 2 mal 28 Watt sinus, 998,- DM.

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Braun CSV-60, 2 mal 30 Watt sinus, 1095,- DM

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Scott Stereomaster 233, 2 mal 32 Watt sinus, 1.695,- DM

[Bild: au-111vintage1999.JPG]

Sansui AU-111, 2 mal 40 Watt Sinus, 2.195,- DM

Ihr seht schon, der Sansui war kein unbedeutender – Sansui war aber weltweit der einzige Hersteller, der damals schwarze Hifi-Geräte angeboten hat! Das Gerät von Zimbo macht noch heute einen so gediegenen Eindruck, als ob er noch weitere 50 Jahre klaglos spielen würde.


Zunächst Blicke in das Innere:

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Das sind die vier Endstufen-Röhren, 2 mal 40 Watt sinus an 8 Ohm, 2 mal 60 Watt Musik – das war 1965 rekordverdächtig!

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Das sind die beiden Ausgangsübertrager, wiegen pro Stück etwa 4 Kilo.

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Das ist der Netztrafo, wiegt etwa 6 Kilo.

[Bild: Sansui_AU_111_05_64560_Riedstadt.jpg]

So sieht das Gerät im Ganzen aus.

[Bild: Sansui_AU_111_015_64560_Riedstadt.jpg]

Vor dem Rücktransport wurden alle Röhren mechanisch gesichert.

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Das ist die Unterseite des insgesamt rund 25 kg schweren Verstärkers, interessant:

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Hinten hat er nicht zwei Füsse, sonder zwei Rollen! Also vorne leicht anheben und schon lässt sich das Montsre spielend leicht verschieben.
Genial!

[Bild: Sansui_AU_111_06_64560_Riedstadt.jpg]

Hier nun der Verstärker komplett und gereinigt.

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Detailansichten der Front, mit masssiven Aluknöpfen und einer schwarzen Front, mit weisser Beschriftung.

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Das Sansui-Zeichen sah damals auch noch etwas anders aus.

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Hier die Typenbezeichnung am Gerät.

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An der Rückseite gab es, zusätzlich zu einem notwendigen Röhrenwechsel, noch einige Arbeit für uns:

[Bild: Sansui_AU_111_013_64560_Riedstadt.jpg]

Die linke Cinchbuchsengruppe wurde komplett erneuert, da hier zuvor in den Staaten ein sehr merkwürdig ausschauender Umbau vorgenommen wurde. Das konnten wir nocht so lassen. Hier hat Lennart aus 3mm-Acrylgas eine Platte hergestellt, die die Cinchbuchsenleiste beinahe original aussehen lässt.

[Bild: Sansui_AU_111_014_64560_Riedstadt.jpg]

Auch ein vernünftiges Netzkabel wurde angebaut, die US-Steckdosen alle tot gelegt – nun besteht der Verstärker sogar den VDE-Test.

Man, Sascha, so einen tollen Verstärker hat wohl kaum jemand in Europa. Der ist megaselten und gleichzeitig ein Wahnsinnsverstärker, der gleich beim ersten Hörtest wirklich überzeugt. Meinen Glückwunsch zu diesem Prachtstück.

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