Sanyo DCX-8000

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Nun noch ein kleines Kunststück von Lennart:
Manni (feathead) hatte seinen DCX-8000 bei uns zur Überholung, an dem sich Lennart anderthalb Tage ausgetobt hat. Das hat sich aber gelohnt!

Der Sanyo DCX-8000 ist der größte Receiver aus dieser Baureihe von 1975, die aus den Modellen 2000, 4000, 6000 und 8000 bestand. Der größte hier hat 2 mal 43 Watt sinus an 8 Ohm und wiegt 12 kg. Er kostete damals um die 1.500 DM, was vergleichsweise preisgünstig war. Die Technik war aber durchweg in Ordnung bis sehr gut, weswegen viele deutsche Hersteller sich von Sanyo die Geräte bauen ließen (z.B. Siemens und Saba). Auch die Marke Fisher gehörte zum Sanyo-Konzern, als diese noch in us-amerikanischen Händen lag, nannte man sie noch „The Fisher“, später wurde der Artikel weggelassen.

Lennart hat zunächst den Lampenkasten komplett neu gebaut und zwar aus Alublech. Der alte Kunststoffkasten war nicht mehr zu retten.

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Dieser Lampenkasten sorgt dafür, dass die gewählte Quellenanzeige von hinten beleuchtet wird und die einzelnen Fächer sind dafür da, dass immer nur das Feld Licht bekommt, welches beleuchtet ist. Die Nachbarfelder müssen völlig dunkel sein. Die erfordert ein bündiges Abschließen des Lampenkastens an der Front.

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Die kurzen Wörter wie AM, FM und MIC haben tatsächlich kleinere Fächer als die längeren Wörter AUX und Phono. Die Gummitüllen halten die Lampen im Gehäuse.

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Hier ist der Kasten eingebaut und passt dort, als gehöre er dahin.

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Der DCX-8000 ist technisch übersichtlich aufgebaut und verfügt über ein kräftige Endstufe und ein wirklich gutes Empfangsteil.

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Das Holzgehäuse ist von Hause aus in Nussbaum foliert. Manni hat sich ein Palisanderfurnier gewünscht, bekommt er auch, aber das wird noch etwas dauern, da Niko erst mal ins Krankenhaus geht und sich am Knie operieren lässt. Wenn er wieder arbeitsfähig ist, liefern wir das furnierte Gehäuse nach, einstweilen haben wir es mal mit einer Folie in der geplanten Farbe beklebt – das ist also nur eine Interimslösung!

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Hier die Front des DCX-8000 – Ihr seht, nicht nur Marantze und Pioneers sind schön blau!

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Die Stereo-Anzeige ist eine 3V-Lampe, die wir nicht haben – denn der Strom muss recht niedrig sein. Also hat Lennart eine diffus abstrahlende Super-LED mit einem entsprechenden Vorwiderstand versehen und schon leuchtet es so, wie es sein soll. Und hält ewig!

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Die Rückansicht überzeugt durch eine reichhaltige Ausstattung: 2x Phono, 2x Tape, plus AUX und MIC, zusätzlich Vor- und Endverstärker auftrennbar. Die Ferritantenne hat Lennart erneuert (Ausbauteil von einem Opfergerät).

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Zum Abschluss das Typenschild, so häufig dürfte der nicht sein!

Glückwunsch, Manni – ein schönes Sammlerstück!

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