SONY TA-4300F

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Von Michael-Otto (der mit dem Riesenarchiv von Hifi-Prospekten) hatte ich eine seltene SONY Frequenzweiche auf dem Tisch, eine TA-4300F. Sie stammt von 1970 und ist Teil der damals absolut highendigen F-Serie. Damals stellte Sony so etwas Ähnliches wie state-of the-art her un dauch heute zählen diese Geräte alle noch zur absoluten Spitzenklasse. Man kann die Frequenzweiche zwischen den Vorverstärker und mehrere Endstufen schalten und dann 2 oder 3 Wege wählen und Pegel und Übergangfrequenzen relativ frei wählen. Prima Sache.

Der Fehler lag darin, dass der rechte Kanal im Hochtonzweig hässliche gurgelnde Geräusche von sich gab. Das war viel Sucharbeit, denn in diesem Gerät stecken unerhört viel Bauteile, trotz der geringen Größe.

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Hier kann man das zerlegte Gerät sehen, mit nur wenigen Schrauben ist das soweit zerlegbar.

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Geht man näher heran, erkennt man wie komplex der Aufbau ist. Lennart sprach von „Widerstandsparty“.

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Wohin man auch blickt – Widerstände, Widerstände, Widerstände…ist halt eine RC-Weiche!

[Bild: pPVW7.jpg]

Das ist der Blick auf die reparierte Platine, nach dem Zusammenbau. Es fehlt nur noch der Deckel. Es kamen bei der Gelegenheit gleich noch ein korrektes Netzkabel dran und die US-Steckdosen wurden tot gelegt, sowie die Power-Lampe erneuert.

[Bild: x0dXD.jpg]

Hier sieht man mal das Gerät im Ganzen, es ist sehr schmal – nur 20 cm breit.

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Die Front präsentiert sich im typisch schlichten aber zeitlosen F-Serie-look.

[Bild: EzBsS.jpg]

Auch von hinten absolut gut erhalten. Und dank sechs neuer Transistoren sowie einem neuen Kondensator jetzt auch wieder völlig sauberer Klang.

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