TEAC AS-100

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Heute stelle ich Euch einen Verstärker aus dem Jahr 1971 vorn den TEAC AS-100, der mit seinen 2 mal 40 Watt Sinus und 9,8 kg Gewicht eigentlich nichts Besonderes an sich hat – er hat aber ein ganz außergewöhnliches Design. Wegweisend ist immerhin, dass er über komplementäre Endstufen verfügt und zwischen Vor- und Endverstärker auftrennbar ist.

Defekt waren hier einige Schalter, aber nur mechanisch, aufgrund eines Transportschadens. Elektrisch hatte er in der Hauptsache einen defekten
Siebelko, wobei ich natürlich gleich beide erneuert habe. Um die passende Größe beizubehalten, hat er nun zwei 5.600µF-Elkos an Bord, vorher hatten die nur 3.300µF. Damit gibt es dann eine sauberere Basswiedergabe. Dann bekam er noch eine Schalterkur und eine komplette Reinigung.
Aber schaut nun selbst auf das wirklich außergewöhnliche Design – ich hatte diese Serie noch nie zuvor gesehen.

[Bild: TEAC_AS_100_01_24392_Blick.jpg]

Zunächst ein Blick in das Geräteinnere – obe rechts der Netztrafo, darunter die drei Siebelekos, links daneben, oben die Endstufen, darunter der Vorverstärker und die Phonoplatine steht unten links hochkant in einer Steckverbindung.

[Bild: TEAC_AS_100_02_24392_Blick.jpg]

Der Blick von aussen auf ein blau lackiertes Blechgehäuse, das ist mal ungewöhnlich bei Hifi-Geräten.

[Bild: TEAC_AS_100_03_24392_Blick.jpg]

Die Front präsentiert sich in schwarz, mit eingelegtem silbernen Bedienfeld.

[Bild: TEAC_AS_100_04_24392_Blick.jpg]

[Bild: TEAC_AS_100_05_24392_Blick.jpg]

Auch wenn die Knöpfe wie Kunststoff aussehen, sie sind schwer und massiv und jeder geschraubt – richtig solide !

Vom Aussehen her, könnte das auch ein Studio- oder PA-Verstärker sein – nach Wohnzimmer sieht er jedenfalls nicht aus.

[Bild: TEAC_AS_100_06_24392_Blick.jpg]

Hier noch der obligatorische Blick auf die Rückwand, mit Schraubanschlüssen für Gabelschuhe. Natürlich bekam er ein „richtiges“, dreipoliges und doppelt isoliertes Netzkabel samt Knickschutztülle, ebenso wurden die US-Steckdosen still gelegt.

Dieses seltene Gerät gehört Bent, auch ein seltener Name – und wenn ich nicht irre, ist das der Bent, der hier im Forum als scampolo unterwegs ist…oder, Bent?

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