TEAC X-7

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Ich habe mich in der Zwischenzeit mit einer Bandmaschine beschäftigt, die Ingo (iwrockford) hier aus dem Forum gehört. Er hatte sie mal für nen Hunderter mit etlichen Bändern zusammen erworben. Leider funktionierte außer dem Licht an den VU-Metern nichts mehr.

So ging ich ahnungslos an das Gerät heran und wechselte zunächst einmal den Riemen, danach mussten die Gummianduckrollen wieder gangbar gemacht werden, weil in den Drehlagern das Öl verharzt und diese dann extrem schwergängig sind.

Hier sind diese beiden Drehlager im Bild:

[Bild: UkPJ1.jpg]

Danach lief wieder alles perfekt und ich begann die Maschine ausführlich zu reinigen. Drei Stunden später als alles wieder am Platz war und ich eigentlich nur noch das Gerät einmessen wollte, stellte ich fest, dass die Köpfe sehr, sehr stark abgenutzt waren und erneuert werden müssten. Oben die alten, unten, bereits eingebaut, der Ersatz:

[Bild: QI6ua.jpg]

Zum Glück habe ich noch eine Teac X-3 im Fundus, die exakt die gleichen Köpfe hat. Ein Austausch ist ebenfalls recht einfach, solange man die Taumelplatten unangetastet lässt und nur die Köpfe tauscht. Danach war auch die Wiedergabe wieder klar und deutlich und ich begann erneut die Maschine einzumessen. Plötzlich wurde der Ton immer leiser, bis er völlig verschwand. Was war da denn los? Kurz einmal gestoppt und dann wieder PLAY oder REC und alles war wieder gut – hä?? Irgendwann sah ich, was da los war, das Band wurde nicht an die Köpfe angedrückt, sondern schwebte etwa 1-2 mm vor den Köpfen. Das lag am Doppelcapstan-Antrieb, da die linke Welle mit exakt der gleichen Geschwindigkeit läuft, wie die rechte. Selbst der TEAC-Tonband-Papst Uwe Wagner aus Hamburg hat, wie er mir erzählte, schon X-7 deswegen verschrottet, weil sich dieses Phänomen nicht abstellen ließ.
Ich habe noch einige Dinge versucht, aber so richtig läuft das Gerät nicht. Ein Abspielen ist jederzeit möglich, aber eine Aufnahme würde ich damit lieber nicht machen wollen. Tut mir Leid, Ingo!

Sie ist aber sehr schön geworden:

[Bild: vPFEE.jpg]
[Bild: xxgjg.jpg]
[Bild: T4mPQ.jpg]
[Bild: rlxrS.jpg]

Rückseite:

[Bild: q0CCk.jpg]

Die X-7 ist von 1981 und ist die kleine Schwester der X-10, die bis auf die großen Spulen weitgehend identisch ist. Sie verfügt über drei Tonköpfe, drei Motoren, Doppelcapstan-Antrieb und Logiksteuerung.

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