Technics SU-A2

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Als Werner (der Werner) kürzlich seine Technics-Schätzchen (SE- und SU-10000, beide wurden hier vorgestellt) abholte, brachte er ein noch größeres Monster mit – einen SU-A2. Diesen Vorverstärker der absoluten Superlative dürfte wohl kaum jemand auch nur auf einem Foto gesehen haben, geschweige denn in natura. Werner, ich bin Dir dankbar dafür, dass ich das durfte!

Das Gerät stammt von 1979 und wurde in Kleinstserie in Handarbeit hergestellt, Ziel von Matsushita (der Mutterkonzern von Technics, Panasonic, Seiko, MCA und weiteren Marken – rund doppelt so groß wie SONY, inzwischen umbenannt in PANASONIC) war es mit dieser Geräteserie – es gehört noch eine Endstufe namens SE-A1 dazu – das absolute non-plus-Ultra zu schaffen – koste es, was es wolle. In diesem Fall des Vorverstärkers waren das im Jahr 1979 exorbitante 22.500,- DM. Die Absätze dürften absolut übersichtlich gewesen sein.
Zu den Eckdaten: er wiegt 38,5 kg (ja, es ist ein Vorverstärker, die Endstufe ist noch viel schwerer!) und er ist nicht nur gigantisch groß und schwer, sondern auch innen derart vollgestopft mit Technik, dass ich mich zuerst gar nicht an das Gerät heran gewagt habe.

Doch seht selbst:

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In diesem Gerät gibt es insgesamt zwölf große Steckkarten die quer durch das immerhin 42 cm breite Gerät verlaufen und von oben bis unten voll mit Technik stecken, das ergibt insgesamt nahezu einen ganzen Quadratmeter Platine…

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Ich habe über 50 Trimmer, über 40 Relais, über 150 Steckverbinder und über 300 Transistoren gezählt!

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Das Netzteil stünde einem Vollverstärker mit über 2 mal 100 Watt Sinus auch gut zu Gesichte – alle Stufen arbeiten in reiner Class-A-Technik und sind DC-gekoppelt. Er nimmt im Leerlauf rund 130 Watt aus dem Netz auf.

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Allein das Auswechseln der sechs Lampen hat über eine Stunde gedauert.

Nun sollt Ihr das Gerät auch von aussen sehen dürfen:

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Um die schiere Größe dieses Vorverstärkers zu demonstrieren habe ich hier mal einen ONKYO Vorverstärker der gehobenen Preisklasse, aber mit normalen Abmessungen auf den SU-A2 drauf gestellt (er gehört übrigens Mario -hal9000- hier aus dem Forum)

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Die Knöpfe der Eingangswahlschaltung berührten die Taster zu schwach, um sicher auszulösen, also habe ich kleine Filze auf die Betätigungsstößel geklebt – und nun lässt sich wieder jeder Eingang anwählen.

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Um die schöne Wirkung der Lampen gebührend bewundern zu können, hier noch ein Nachtfoto.

[Bild: EjvGo.jpg]

Zum Schluss das übliche Foto von der Rückseite – selbstverständlich kann man hier alles anschließen, wirklich alles…

[Bild: gT1BT.jpg]

Werner dieses Gerät ist wohl nicht zu toppen!

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