The Fisher 800-C

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Heute stelle ich nochmal ein Sahnestück vor, einen amerikanschen Receiver aus dem Jahr 1963 – also noch komplett in Röhrentechnik! Es handelt sich um den The Fisher 800-C, er steckt sogar noch in einem Original Holzgehäuse und hat eine (für ein Röhrengerät!) respektable Ausgangsleistung von 2 mal 30 Watt Sinus und 2 mal 37,5 Watt Musik an wahlweise 4, 8 oder 16 Ohm – dank Ausgangsübertrager. Das Gerät wiegt komplett über 20 kg und sieht einfach überwältigend aus! Ein Traum für einen Sammler älterer Geräte!! Dieses Gerät stammt auch aus der wundervolen Sammlung von Tom (73newport).

Zunächst mussten einmal alle Fehler beseitigt werden, was Routinearbeiten waren, typische Alterserscheinungen und fehlende Kabelbrücken. Dann musste mühselig eine (gefühlte) fingerdicke Nikotinschicht entfernt werden, um das darunter sehr gut erhaltene Gerät frei zu legen.

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Hier kann man erahnen, mit welchen Verschmutzungen hierbei umzugehen war.

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Nachher sah das Ganze schon besser aus. Der 800-C hat insgesamt 21 Röhren, deren Stifte und Sockel alle geputzt werden mussten und natürlich auch das Blech drumherum. Aber nun spielt wieder alles wunderbar.

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Dieses Papierschild klebt innen im Holzgehäuse, gab es wohl als Zubehör.

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Von aussen sieht es so aus. Dunkles Holz und ein glänzend silbernes Lochblech.

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Die Front präsentiert sich nun auch wieder makellos.

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Der damalige Zeitgeschmack: mattsilberne Frontplatte, dunkelbraune Kunststoffknöpfe mit Messingabdeckungen…

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Schön ist auch das alte The Fisher-Markenzeichen mit dem Vogel, der die Note im Schnabel trägt. Nach dem Verkauf der Marke im Jahre 1970 zunächst an Emerson, später an Sanyo wurde der Name in Fisher verkürzt. Heute gehört Sanyo/Fisher zu Panasonic. man kann an diesem Namensunterschied sofort feststellen, ob es ein gutes (The Fisher) oder ein „normales“ japanisches (Fisher) Gerät ist. Auch unter dem Namen Fisher wurden noch ordentliche, bis hin zu sehr guten Geräten hergestellt. Aber mit der Qualität der 60er-Jahre-US-The-Fisher hatten die nichts mehr zu tun.

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Das ist die Stereoanzeige, die aus einer Distanz von rund 10 cm beleuchtet wird.

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Der Blick von hinten: auf die Rückwand wurde aus thermischen Gründen verzichtet, rechts oben die vier Endstufenröhren, darunter die Anpassung der Lautsprecherimpedanz per Kabel und Schraubklemme, man kann zwischen 4, 8 und 16 Ohm wählen.

Herzlichen Glückwunsch, Tom, zu diesem wundervollen Röhrenreceiver – das Loch in der Holzwand ist auch geschlossen, wenn auch sichtbar.

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