Transrotor Golden Shadow

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Hatte heute mal was ganz anderes auf dem Tisch: einen Transrotor Golden Shadow. Dieser Plattenspieler basiert auf dem Urmodell, dem Transcriptor von J.A.Michell, der Ende der 60er Jahre auf den Markt kam:

[Bild: blue_hydraulic1.jpg]

Später übernahm Jürgen Räke den Vertrieb und dann hieß der Plattenspieler irgendwann Transrotor – war aber im Prinzip noch beinahe dasselbe. Dieser hier stammt schon aus der Räke-Zeit und wurde ab 1978 angeboten. Er hatte den typischen Riemenantrieb, wobei der sehr dünne Rundriemen aussen am Plattenteller entlanggeführt wird.

[Bild: Michell_Transrotor_Golden_Shadow_01_14165_Berlin.jpg]

[Bild: Michell_Transrotor_Golden_Shadow_02_14165_Berlin.jpg]

Auffälligstes Merkmal sind die sechs polierten Messinggewichte auf dem Aluteller, die ihm sein Gewicht geben.

[Bild: Michell_Transrotor_Golden_Shadow_03_14165_Berlin.jpg]

Hauptursache seines Aufenthaltes bei uns war der Motorschalter, der als drehbarer Stabmagnet auf einen Reedkontakt einwirkt, der entweder geschlossen oder unterbrochen wird, je nach Stellung des Magneten.
Der wollte nicht mehr so recht.

[Bild: Michell_Transrotor_Golden_Shadow_04_14165_Berlin.jpg]

[Bild: Michell_Transrotor_Golden_Shadow_05_14165_Berlin.jpg]

Der leichte Tonarm tront auf einem Nadellager wie eine Glocke, die Einstellung der Auflagekraft erfolgt mittels einem verschiebbaren Gewichtes auf dem Tonarmrohr.

[Bild: Michell_Transrotor_Golden_Shadow_06_14165_Berlin.jpg]

Das Namensschild aus Messing.

[Bild: Michell_Transrotor_Golden_Shadow_07_14165_Berlin.jpg]

So schaut der Transrotor mit geschlossener Haube aus.

2 Kommentare für “Transrotor Golden Shadow

  1. Heinrich Berner|

    Moin liebe good-old-hifi´s, da habe ich doch diese wunderbaren Fotos des Transrotor Golden Shadow auf eurer homepage gefunden. Das Posting von Armin Kahn scheint vom 12.10.2013 zu datieren. Vielleicht gibt´s keinen Ansprechpartner mehr aber ich versuchs einmal: Mein Transi sieht genauso aus! Auch mit Räke Plakette und Formula 4 Tonarm!! Er dreht, als System habe ich ein AT 45 drin, den Tonarmstecker habe ich ersetzt und Mogami Strippen mit Linn Black Steckern drangelötet. Soweit so gut; nun brummt das Baby aber doch vernehmbar wenn er dreht und die Nadel aufliegt (Leerrille). Räke dazu: Dreht der Motor? Antwort: Ja. JR: dann kriegen Sie keinen neuen, die sind für Geräte mit defekten Motoren reserviert. Das hat man also davon, wenn man ehrlich ist. Nun meine Frage: Habt ihr Lösungsvorschläge um den Brumm zu vertreiben?? Über eine Antwort würde ich mich riesig freuen. Ich sitze in Uelzen und bin Vinylist – in der Wolle gefärbt. Schöne Vorweihnachtszeit, mit analogen Grüßen, Heinrich Berner

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