Yamaha C-2A

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Lennart hat einen Yamaha C-2A instandgesetzt, ein Spitzenvorverstärker von 1979. Den gab es nur in schwarz, er war sehr, sehr hochwertig gebaut, in 4 mm starkem Strangpressaluminium, welches gleichzeitig als Kühlkörper dient – Gesamtgewicht knapp 8 kg -ganz schön heftig für einen Preamp. Das Gerät kostete seinerzeit 2.398,- DM, was sehr selbstbewußt von Yamaha war. Besonders das Phonoteil besitzt einen wirklich guten Ruf. Die dazu passende Endstufe hieß M-2A.

Leider ist dieses Gerät „hängend“ konstruiert, soll heißen, die Platinen hängen mit der Lötseite nach oben im Gerät, die Bauteile befinden sich demnach alle darunter. Dies führt dazu, dass die komplette Abwärme auf die Lötstellen aufsteigt und diese im Lauf der Zeit zersetzt. So auch in diesem Fall, das Gerät knallte laut und sporadisch in beiden Kanälen. Ausser den „berühmten“ Hitachi-Transistoren 2SA673 und 2SC1213, die immer unter Verdacht stehen, Ärger zu machen und die er daher austauschte, musste Lennart dann noch rund 200 kalte Lötstellen nachbearbeiten. Natürlich wurden auch alle Schalter und Potentiometer gereinigt und versiegelt, das Relais durfte unbearbeitet bleiben – es handelt sich um ein Reed-Relais, welche nahezu ohne Verschleiß in einer Schutzgasröhre arbeiten.

Hier nun der Blick von unten in das geöffnete Gerät:

[Bild: kXzRT.jpg]

Links oben auf einer kleinen Extraplatine der MC-Phonovorverstärker, alle Potis und Schalter in höchstwertiger Ausführung als vollgekapselte Version von Alps (Hersteller).

[Bild: NZIEc.jpg]

Alles aus dem Vollen – nicht ein Hauch von Kunststoff!

[Bild: B02A9.jpg]

Die bekannten Knebelknöpfe – eine Art Markenzeichen von Yamaha:

[Bild: N5CFH.jpg]

Ein echter, wahrer Klassiker!

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