Yamaha M-70

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Heute wurde nun endlich die Yamaha M-70 fertig, die im großen Nachbarforum heiß diskutiert wurde. Dort war die Hi-Level-Endstufe defekt und das Schaltnetzteil wollte nicht mehr anschwingen. Nebenher mussten noch die Lampen und die Relais erneuert werden – insgesamt also eine wirklich umfassende Reparatur, die sich aber doch wohl gelohnt hat.

Die Endstufe aus dem Jahr 1982 ist überaus kräftig, hat sie doch an 4 Ohm 2 mal 250 Watt Sinus Leistung, an 8 Ohm immerhin noch 2 mal 200 Watt Sinus. Das Schaltnetzteil spart den halben Trafo, von daher wiegt sie nur 13,7 kg. Die Endstufen weisen darüber hinaus eine besondere Technik auf: Für den „normalen“ Betrieb genügen zwei relative kleine Endstufen mit kleinerer Versorgungsspannung, wird mehr Leistung benötigt, wird blitzschnell eine sehr viel größere Endstufe hinzugeschaltet, die nur die Spitzenwerte zusätzlich verstärkt. daher sind zwei symmetrische Netzteile mit kleiner und großer Versorgungsspannung vorhanden. Diese Technologie hatte sich seinerzeit in den 70ern der Amerikaner Bob Carver ausgedacht und damit die Hifi-Welt völlig verblüfft. Hat sich aber langfristig nicht wirklich durchgesetzt. Yamaha war rund zwei Jahre mit dabei (B-6, A-960, A-1060, M-50 und M-70 hießen die Modelle).

[Bild: pNuqC.jpg]

Hier ein Blick ins Innere der Endstufe, unten rechts kann man die vier Elkos der beiden Netzteile erkennen, oben sieht man die Transistoren der „kleinen“ Endstufe an den Kühlkörpern, die großen befinden sich an Querkühlkörpern in der Mitte.

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Die Aussenansicht.

[Bild: Dg4ws.jpg]

Front links.

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Front rechts.

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Die Leistungsanzeige.

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Die Rückseite, mit bereits kundenseitig vorhandenen LS-Klemmen.

Nun funktioniert sie wieder tadellos und sieht auch wieder gut aus.

Ein Kommentar für “Yamaha M-70

  1. Ich habe seit vielen Jahren eine Yamaha M- 70 als Endstufe, als Vorstufe nehme ich den Yamaha A1. Ich höre vorwiegend Klassik, Jazz, Funk, aber auch alte Rockmusik – Emerson Lake & Palmer etc.. Die Endstufe hat enorm viel Kraft, aber auch Transparenz und ist für einen „alten“ Verstärker enorm dynamisch. Die Endstufe braucht natürlich großvolumige Boxen und einen großen Wohnraum, auf keinen Fall weniger als 30 m² – damit sich seine Leistungsfähigkeit positiv bemerkbar machen kann. Vergleicht man heute aktuelle Preise und Hörgenuss, wird man gern auf diesen alten Boliden zurückgreifen! Hier ist es richtig: „good old hifi“!

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