Yamaha PF-800

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Heute stelle ich Euch den „japanischen Thorens“ von 1984 vor, den Yamaha PF-800. Er hatte noch einen großen Bruder, den PF-1000, der absolut identisch ist, jedoch einen schwereren Innenteller aus Bronze hat, der PF-800 einen aus einer Aluminium-Zink-Legierung. Ausgestattet ist dieser wirklich schöne und recht selten angebotene Dreher mit einem MC-9. Dieses Moving Coil-System wurde zwischen 1981 und 1997 für rund 180,- DM angeboten und galt seinerzeit als „best buy“. Das Gerät wiegt 13 kg und hat einen wirklich interessanten Tonarm mit einem Doppelrohr. Die bewegte Masse ist recht gering.

Japanischer Thorens deshalb, weil der PF-800 genau so aufgebaut ist, wie ein Thorens: Riemenantrieb mit elektronischer Umschaltung (nur ein Durchmesser am Pully), Dreipunktlagerung als Subchassis und geteilter Plattenteller nebst kräftefreier, optischer Endabschaltung. Mehr als Lift hoch und Motor aus macht das Gerät am Plattenende nicht – genügt ja wohl auch.

Defekt waren der Riemen (hat lange gestanden) und eine gründliche Reinigung war von Nöten, dann noch alles korrekt eingestellt und schon ging wieder alles. Leider sind einige Gummiteile schon dabei rissig zu werden.

[Bild: Yamaha_PF_800_02_19357_Karst_dt.jpg]

Gesamtansicht bei offener Haube, die drei „Ölbohrinseln“ in gold sind die Federdome.

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Das Bedienfeld auf der rechten Seite, es gibt nur Start/Stop, 33/45 und Lift hoch/runter.

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Das MC-9 – ein wirkliches Spitzensystem, etwa mit einem DENON DL-110 vergleichbar.

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Das Bedienfeld aus der Nähe.

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Der Tonarm gehört nicht nur zu den Leichtgewichten, sondern ist auch noch interessant gestylt.

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Hier der innere Plattenteller mit dem neuen Riemen.

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Sowohl der Motorpully als auch die Plattenteller (innen und aussen) erhielten eine Politur.

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Die Politur kann man hier auch am äußeren Teller bewundern.

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So sieht dieser noble Plattenspieler bei geschlossener Haube aus…

[Bild: Yamaha_PF_800_010_19357_Karst_dt.jpg]

…und so von hinten.

Ein wunderschönes Sammlerstück!

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