Jahresarchiv

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Spezialumschalter für Quadro-Geräte

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen

Der Höhepunkt dieser Woche war eindeutig ein Spezial-Verstärker-Umschalter, den ein Kunde sich genau so gewünscht hat. Wir bieten ja in unserem Shop Verstärker-Umschalter an, mit deren Hilfe man mehrere Verstärker oder Receiver ohne lästiges Umstöpseln der Lautsprecherzuleitungen betreiben kann. Der Grund ist einfach: viele Sammler haben etliche Verstärker bzw. Receiver in Ihrem Besitz, aber schon aus Platzgründen meist nur wenige Lautsprecherboxen. Damit alle Geräte regelmäßig betrieben werden können, ohne jedesmal akrobatische Verrenkungen anstellen zu müssen, dafür sind unsere Umschalter konzipiert. Hier werden alle Pole (also Plus und Minus jedes Lautsprechers und jedes Verstärkers) sorgsam getrennt, bzw. verbunden, man kann also auch empfindliche Verstärker (wie z.B. X-Verstärker von Sansui) damit sorglos umschalten. Der Aufwand dafür ist entsprechend hoch, wir verwenden dafür sehr käftige Relais mit 12A Kontaktbelastbarkeit, was etwa 3000 Watt entspricht. Zudem ist die Verkabelung dafür dann recht kompliziert.

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Nakamichi PA-7EII (Threshold)

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen

Heute stelle ich eine richtig fette Endstufe von Nakamichi vor. Dieses Modell hat seinen Ursprung  jedoch bei der Marke Threshold und deren Gründer und Entwickler Nelson Pass, wie man schon an der gemeinsamen Namensgebung „Stasis“ erkennen kann. 1985 bat Nakamichi darum die Stasis-Endstufe in Lizenz herstellen zu dürfen. So entstand die PA-7E, die sich zwischen 1985 und 1988 für 4.500,- DM recht gut verkaufte. Deswegen schob man 1989 die PA-7EII nach, die man für nunmehr 5.000,- DM bis 1993 verkaufte. Man hatte das Ziel, von Anfang an auch bei Verstärkern in der absoluten Spitzenklasse mitzuspielen, durch diese Lizenz erreicht. Schließlich hatte Nakamichi durch seine Kassettendecks schon einen entsprechenden Ruf.

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Sony SS-3800 Teil 1

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen, Restaurationen

Das bisher größte Projekt in unserer Werkstatt sind eindeutig diese beiden Lautsprecher, die den Weg von München zu uns gefunden haben und im Lauf der nächsten Tage Ihrer Vollendung entgegen sehen. Sie stammen, na klar, aus Japan und wurden im Jahr 1960 bei Sony gebaut. Nach unseren Informationen gab es insgesamt nur 50 Paare davon. Diese beiden haben die Serien-Nummern 00002 und 00007. Christof, der diese Boxen durch Zufall und die Macht der Internet-Foren!) in Wien auftrieb und dort selbst abholte, gab uns den Auftrag, diese beiden Pretiosen wieder in einen möglichst originalen Zustand (zurück) zu versetzen.

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Kenwood L-A1 - Nachtrag vom Dezember 2014

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen

Solche Gäste sind selten: ein Kenwood L-A1 von 1993! Der extrem seltene Verstärker kostete neu 4.800,- DM und wurde zusammen mit dem CD-Player L-D1 (habe ich schon vor längerer Zeit vorgestellt) angeboten. Durch die extrem hohen Preise sind die beiden Geräte wirklich sehr selten anzutreffen. Der L-A1 leistet 2 mal 200 Watt sinus an 4 Ohm und ist mit einem Dämpfungsfaktor von 1000 angegeben (als Dämpfungsfaktor wird das Verhältnis von Verstärkerinnenwiderstand zum angeschlossenen Widerstand, also dem Lautsprecher, bezeichnet). Er wiegt 27,5 kg.

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Sansui SC-737 und SC-3003

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen

In dieser Woche stelle ich hier zwei ältere Kassettendecks der Marke Sansui vor, die zwar schon vor längerer Zeit zur Bearbeitung hier waren, aber bisher noch nicht vorgestellt wurden. Sie sind aus der Sammlung von Mathias, der eine der umfangreichsten Sammlungen weltweit der Marke Sansui sein eigen nennen kann! Beide Decks sind älteren Jahrgangs, genauer von 1975 und 1977. In den dazwischenliegenden Jahren hat sich allerdings von der Optik her allerhand getan: man stellte weltweit rigoros von den flachen Topladern auf die senkrechten Frontlader um. Auch die Technik wurde dabei deutlich verändert.

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Yamaha C-1

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen

In dieser Woche kam ein legendärer Vorverstärker in unsere Werkstatt, den die wenigsten Hifi-Freunde jemals gesehen haben, höchstens auf Bildern. Dieser Vorverstärker der Marke Yamaha namens C-1 von 1975 war ein Gerät der Superlative. Er kostete seinerzeit 5.600,- DM und wog stattliche 17 kg. Der Technics SU-A2 von 1978 wäre der einzige Vorverstärker, der diesem Yamaha hier die Stirn bieten könnte. Auch in zwanzig Jahren Arbeit als Yamaha-Vertragswerkstatt haben wir nie dieses Modell gehabt, nicht einmal ein Service-Manual dafür.

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Kenwood 700C und 700M

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen, Restaurationen

Als Jiro Kasuga sich von seinem Bruder und dem dritten Teilhaber der Firma Kenwood im Jahre 1972 trennte, war er sauer auf die Entwicklung, die die Marke Kenwood nahm. Nach seiner Überzeugung legte man auf die kaufmännischen Aspekte zu großen Wert und vernachlässigte die Qualität der Produkte. Das wollte er besser machen. So gründete er 1973, zusammen mit einem Freund, der bis dahin bei Sony in der Entwicklung gearbeitet hatte, eine neue Firma namens Kensonic Laboratories. Die Geräte die dort gebaut wurden, waren das, was später „highend“ genannt wurde. Der Tuner T-100, der Vorverstärker C-200 und die Endstufe P-300 waren die ersten Geräte der Marke Accuphase – und noch heute gesuchte Sammlerstücke. Accuphase wurde rasch bekannt und gerne gekauft. Einige Jahre später benannte man die Kensonic Laboratories in Accuphase um – die Marke existiert noch heute und verkauft erfolgreich 2-Kanal-Stereo-Geräte, fernab von allen modischen Tendenzen. Einfach nur gute, haltbare Geräte.

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Technics SL-MA1

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen, Restaurationen

Diese Woche wurde ein Plattenspieler fertig, der recht lange bei uns im Hause war: ein Technics SL-MA1 von 1988. Dieser Vollautomat mit T4P-System ist für diese Epoche vom allerfeinsten, gute technische Daten und eine recht hochwertige Fertigung, ein gerader Tonarm aus einer Bor/Nickel-Legierung, aber leider eine billig folierte Zarge. Genau das wollte der Besitzer geändert haben. Da dieses Modell sein persönlicher Traumplattenspieler ist, sollte er in einem speziellen Furnier (Mahagoni-Pommelé) furniert werden und anschließend mit klarem Klavierlack hochglänzend lackiert werden. Gut, dann eben das Laufwerk raus, die Folie herunter und ab zum Tischler. Leider passierte beim auseinander bauen etwa Unvorhergesehenes: Das Ornament an der Bedienleiste büßte leider Farbe und Beschriftung in größeren Teilen beim Entfernen ein, da der Kleber sich bereits durch alle Schichten „durchgefressen“ hatte.

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Sony TA-F550ES

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen, Restaurationen

In dieser Woche stand ein SONY TA-F550ES auf dem Werkstatttisch, ein sehr servicefreundlich aufgebautes Gerät mit sehr guten Klangeigenschaften aus dem Jahr 1990. Er ist der kleinste aus der ES-Serie, hat es aber mit 2 mal 175 Watt sinus an 4 Ohm faustdick hinter den Ohren. Er kostete damals rund 800,- DM – ein Schnäppchen, wenn man bedenkt, dass die im Alter von 25 Jahren immer noch rund 250,- Euro bringen. Er wiegt 11,6 kg und hat eigentlich alles, was einen guten Vollverstärker auszeichnet. Der servicefreundliche Aufbau ermöglicht ein schnelles und effektives Arbeiten.

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