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Pioneer SX-1080 ein großer Reiceiver von 1978

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen

1978 war Pioneer einer der größten Hifi-Anbieter weltweit, das Angebot umfasste alles, was das Herz enes Hifi-Fans begehrte, Vorstufen, Endstufen, Vollverstärker, Plattenspieler, Kassettendecks, Bandmaschinen, Lautsprecher, Kopfhörer, Kompaktanlagen, sogar aktive Frequenzweichen und: eine starke Stereo-Receiver-Linie. Gerade diese verkaufte sich weltweit hervorragend und reichte vom kleinen SX-590 über SX-690, 790, 890, 980, 1080, 1280 bis zum riesigen SX-1980. Der hier heute vorgestellte SX-1080 war schon ein ganz schönes Dickschiff von über 20kg und einem Preis von 3.198,- DM. Das war sehr viel Geld damals, ich verdiente rund 1.500 DM brutto im Monat seinerzeit. Dafür leistete das Gerät satte 2 mal 120 watt sinus an 8 Ohm. Und langlebig waren die , wie alle Geräte aus dieser Zeit, sonst würden wir die heute nicht noch so häufig wieder herrichten.

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Yamaha CA-2010 - sehr selten anzutreffen!

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen

Im Jahr 1978 war das Angebot von Hifi-Stereo-Anlagen einfach fantastisch, die Auswahl war fast unüberschaubar, es gab so viele Marken, die erst kurz zuvor neu gegründet worden waren. Zusätzlich war das Angebot innerhalb einer Marke ebenfalls riesig. Yamaha bot in diesem Jahr allein fünf Vollverstärker, ebenso viele Tuner, vier Kassettendecks, fünf Plattenspieler und sieben Receiver an. Dazu kamen dann noch Vor-und Endverstärker sowie Lautsprecher und Kopfhörer. Auch Tonabnehmer waren im Programm.

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Yamaha A-960 - ein solider Verstärker von 1980

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen, Restaurationen

Als Nachfolger des schon begehrten CA-1010 brachte der Hifi-Hersteller Yamaha 1980 den A-960, zusammen mit dem kleineren Bruder A-760, heraus, die über ein völlig neues Netzteilkonzept verfügten. In ähnlicher Form hatte dies bereits kurz zuvor Bob Carver in den USA mit seinen legendären Phase Linear-Endstufen gezeigt. Wer da sich von wem hat inspirieren lassen, weiß man nicht so genau – die Konzepte ähneln sich aber.

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Mitsubishis Mini-Anlage von 1978!

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen

Da war ich doch bisher der Meinung die Marke AIWA hätte 1979 weltweit die erste Mini-Anlage (Serie 22) auf den Markt gebracht – und muss nun feststellen, dass Mitsubishi (in Japan als Diatone angeboten) dies schon ein Jahr vorher entwickelt und in Japan verkauft hatte. Erst 1980 kam diese Mini-Anlage auch auf den europäischen Markt, nun unter dem Namen Mitsubishi. Es handelte sich um den Vorverstärker M-P01, die Endstufe M-A01, den Tuner M-F01 und das Kassettendeck M-T01 – unten ein Katalogbild von 1980. Eine Anlage, die mich stark beeindruckt hat und meinen Glauben daran stark erschüttert, dass Toshiba mit der Serie-15-Minianlage, die qualiativ beste Anlage anbot. Die Mitsubishi halte ich schlicht für besser. Die Endstufe leistet 2 mal 70 Watt sinus an 8 Ohm bei extrem niedrigem Klirrfaktor, der Vorverstärker bietet extrem viele Anschlussmöglichkeiten für einen Mini. Den Tuner und das Kassettendeck hatte ich leider noch nie in der Hand. Die Dinger sind leider selten, was sehr schade ist.

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Onkyo M-505 - eine sehr feine Endstufe

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen

Heute nun endlich stelle ich die Endstufe zu dieser bereits vor zweieinhalb Jahren gezeigten Edel-Anlage von Onkyo vor – die M-505. Der alte Bericht ist hier zu finden:  http://www.good-old-hifi.de/onkyo_m-505_t-909_p-303_u-30_e-30/   Diese äußerlich kleine, aber mit über 17 kg recht gewichtige und dazu mit zwei mal 165 Watt sinus an 4 Ohm auch sehr kräftige, Endstufe sieht dazu noch außergewöhnlich aus. Wie gemacht für Musikliebhaber, die keinen großen Wert auf optischen Prestige legen.

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Kenwood BASIC C1 und M1- Spitzenklasse für wenig Geld von 1982

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen

Im Jahr 1982 hatte die Marke Kenwood schon ein gutes Jahr zuvor das damals revolutionäre Sigma-Drive-System auf den Markt gebracht. Zuerst in den Modellen KA-800, 900 und 1000, die leider vom Publikum nicht so gut angenommen wurden, da sie in Kunststoffgehäusen steckten. Kenwood nannte dies „nichtmagnetische Konstruktion“, aber der potentielle Käufer empfand dies eher als billig. Selbst die großen Spitzenmodelle aus der „Extra Dry-Serie“ wie L-01A und L-07M hatten die Sigma-Drive-Technologie nicht vorzuweisen. So entschloss man sich bei Kenwood eine Serie auf den Markt zu werfen, die einfach aber sinnvoll konstruiert war. Wertig in der Anmutung, hoch in der Qualität, aber einfach in der Ausstattung – und vor allem: sehr preiswert! Man nannte diese neue Serie „BASIC“, äußeres Kennzeichen: alle Fronten waren in schwarz gehalten. Man konnte zwischen zwei Vorverstärkern wählen (C1 und C2), ebenso zwei Endstufen (M1 und M2), dazu gab es zwei Tuner (T1 und T2), sowie ein Kassettendeck das Basic X1, welches einem KX-880 entsprach – nur eben mit schwarzer Front. Um es vorwegzunehmen: diese Serie hatte einen phänomenalen kommerziellen Erfolg.

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Potentiometer kratzt - was tun?

von:  | Kategorie: Do-It-Yourself Tipps

Das Problem kennt wohl jeder, das Poti macht krachende Geräusche im Lautsprecher, sobald man es bewegt. Dreht man ein paar mal hin und her geht es zwar wieder, aber es kommt später immer wieder. Viele Bastler, aber auch Profitechniker sprühen dann Kontaktreiniger hinein, die das Problem dann mittelfristig beheben. Aber auch da kommt das Kratzen wieder, meist nach einigen Wochen, spätestens aber nach einigen Monaten. Die Kontaktreiniger haben leider eine unangenehme Nebenwirkung – sie spülen die Kohlebeschichtung der Schleiferbahn ab, wodurch man sich langfristig erheblich größere Probleme einhandelt, bis hin zur Zerstörung des Potis.

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Kenwood 650 - ein prachtvoller Vollverstärker in gun grey metallic

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen

1973 wurden die Kensonic Laboratories gegründet, in der Hauptsache von Jiro Kasuga, einem der Kenwood-Eigner. Er wollte künftig, zusätzlich zu den üblichen Geräten, sehr hochwertige Geräte bauen und verkaufen. Dafür war die neu gegründete Firma gedacht – die Geräte von Kensonic Laboratories heißen Accuphase, bis heute. Aber bereits drei Jahre später, 1976 wollte man auch bei Kenwood hochwertige Geräte ins Programm aufnehmen und nannte diese dann „Premium“. Die ersten Modelle waren zwei Vollverstärker Model 500 und Model 600, nebst einer Vor-, End-Verstärker Kombination mit Tuner mit Namen 700C, 700M und 700T. In Deutschland gab man diesen Geräten vorsichtig den Namen „Geräte der Sonderklasse“. Die Premium-Geräte wurden von Accuphase entwickelt und dann bei Kenwood gebaut und obwohl diese Produkte am Markt starke Konkurrenten waren, profitierten beide Firmen am Ende davon. Ein Kenwood Modell 600 hat heute einen ebenso guten Ruf wie ein Accuphase E-202.

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Kenwood KR-9060 - ein echter Monster-Receiver

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen

Und noch einer von Kenwood in gun metal grey, denn dieser Receiver in silber heißt KR-9600, in gun metal grey, was den Audio-Clubs der Militärs vorbehalten war, hieß er dann KR-9060, bis auf die Frontplatte sind die beiden völlig identisch. Er erschien 1976 und leistete satte 2 mal 200 Watt Sinus an 4 Ohm und wog 24 kg. Schon ein beeindruckendes Stück Technik und mit 58 mal 42 cm (bei 17 cm Höhe) auch schon recht ausladend. Die sind heute selten bei uns hier, denn Receiver in dieser Größenordnung wurden nicht gerade häufig verkauft.

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Denon GR-555 - ein wundervoller Receiver von 1977

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen

1977, war Denon in Deutschland noch im Vetrieb von Bolex in München. Die hatten nach Marantz die Marke Denon als würdigen Nachfolger übernommen. Die beiden Receiver im Programm, der GR-535 und der GR-555, sind nahezu baugleich und weisen nur einige kleinere Unterschiede auf. So verfügt der kleine GR-535 über eine Ausgangsleistung  von 2 mal 100Watt sinus an 4 Ohm, der größere GR-555 über 2 mal 150 Watt sinus an 4 Ohm.  Zudem verfügt der größere über ein Ratiomitten-Instrument und einen besseren Tuner. Zudem sind die Einsatzfrequenzen beim  555 wählbar. Ansonsten sind die beiden aber nahezu identisch und wiegen 19,5 bzw. 20,5 kg. Auffällig ist die äußere Gestaltung, die 1977 der Zeit wirklich weit voraus war. So gefallen diese Receiver auch heute auf Anhieb, weil nichts daran unmodern ist. Es handelt sich um reine FM-Empfänger, man verzichtete einfach auf ein AM-Teil, wodurch man automatisch eine Klasse höher in der Wertschätzung eingestuft wurde.

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