Kategorie Archiv: Gerätevorstellungen

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Pioneer A-60 - Vollverstärker von 1982

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Pioneer, einer der größten Hifi-Hersteller weltweit (jedenfalls in den 1970er und 1980er Jahren), brachte 1979 ein breites Verstärker-Angebot auf den Markt, welches sich später unter dem Namen „blaue Serie“ einen klangstarken Ruf erwarb. Die größten davon hießen SA-7800, SA-8800 und SA-9800 und sind noch heute unter Hifi-Freunden begehrt. Der Verkauf diese Baureihe war enorm.

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Yamaha B-2 - V-FET Endstufe von 1976

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Hört man den Ausdruck V-FET denkt man sofort an Sony. Die hatten 1974 mit der Vertikal-Feld-EffektTransistor-Technologie begonnen und wurden weltweit für die überragende Klangqualität gelobt. Aber auch Sansui, JVC und Yamaha hatten Geräte mit dieser Technologie im Programm. Yamaha mit zwei Modellen die B-1 und die B-2. Diese Endstufen sollten adäquate Endstufen zu den Vorverstärkern C-1 und C-2 sein. Die Modelle C-1 und B-1 waren so teuer und exklusiv, dass man diese so gut wie nicht findet, es waren superteure Modelle, die 37, bzw. 17 kg wogen und mit zusammen über 10.000 DM nahezu unbezahlbar waren. Mehr Absatz fanden die „kleineren“ B-2 und C-2, die jedoch auch der absoluten Spitzenklasse zuzuordnen sind. Ich stelle heute die Endstufe B-2 vor, die damals „nur“ 2.900,- DM kostete und „nur“ 26 kg wiegt. Aber mit 2 mal 140 Watt sinus an 4 Ohm ist sie leistungsstark genug und gilt in Kennerkreisen bis heute als einer der besten Endstufen ever. So konnte Yamaha davon rund 10.000 Stück verkaufen – in dieser Preislage wirklich beachtlich.

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Kenwood KA-7002 und KT-7001 - highend von 1971

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Im Jahr 1971 war Kenwood in Japan bereits ein angesehener Hifi-Hersteller, der bereits seit 1968 auf dem europäischen Markt vertreten war. Die Niederlassung befindet sich bis heute in Zaventem (nähe Brüssel). Im Jahr 1971 wurde die deutsche Kenwood GmbH gegründet und man suchte sich in jedem Bundesland nur wenige auserwählte Händler. So schaffte man sich einen exklusiven Ruf. Zu dieser Zeit gab es insgesamt vier Verstärker-Tuner-Kombinationen im Programm von Kenwood: KA-4002, KA-5002, KA-6000 und KA-7002, dazu die Tuner KT-2001 und KT-7001. Je höher die Nummer, desto teurer waren die Geräte. Die technische Spitzenstellung nahm die größte Kombination ein, die hier vorgestellt werden.

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Toshiba SA-504 Quadro-Receiver von 1972

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Hört man sich so unter Hifi-Freunden und -Kennern um, dann spielt der Hersteller Toshiba keine bedeutende Rolle am Markt der 1970er und 1980er Jahre. Das stimmt so aber nicht. Sehr bedeutende Innovationen kamen gerade von diesem Hersteller. Toshiba (das steht als Abkürzung für Tokyo Shibaura Denki) wurde bereits 1939 gegründet und tat sich im Laufe der Jahre mit einigen bedeutenden Neuerungen auf den Markt, so wurde 1969 auf der Hifi in Düsseldorf der erste optoelektronische Schallplatten-Abtaster CP-100 vorgestellt. Er wurde im Plattenspieler SR-50 verkauft, der auch einen speziellen Vorverstärker eingebaut hatte. 1974 folgte der weltweit erste Synthesizer-Tuner, das Modell ST-910. Unter dem Namen Aurex verkaufte Toshiba etliche, sehr hochwertige Hifi-Geräte, darunter auch sehr erfolgreich Mini-Anlagen. Aufsehen erregend war auch das große Hifi-Kassetten-Deck PC-6030 von 1974.

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Technics Vor- und Endstufe SU-9011 und SE-9021

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Einer der größten Hersteller von Elektroerzeugnissen Japans ist die Marke Matsushita, die sich 2008 auf Panasonic Corporation umbenannte. Panasonic war schon lange vorher der bekannteste Markenname der Firma. Man begann bereits 1918 mit Elektroartikeln und erweiterte konsequent und rasch das Angebot. Bereits 1945 (zum Ende des 2. Weltkriegs) hatte Matsushita 26.000 Mitarbeiter in 67 Gesellschaften, die alle zum Konzern gehörten. Man stellte in den 1950er Jahren hauptsächlich Hausgeräte her, auch schwarz-weiss-Fernseher (Lizenz Philips) wurden gebaut. 1964 stieg man unter dem Markennamen National auch in den boomenden Hifi-Markt ein. 1965 wurde ein neues Tochterunternehmen gegründet und erhielt den Namen Technics. Dieses Tochterunternehmen kümmerte sich nur noch um HiFi, selbst kleinere Stereoanlagen wurden weiterhin unter National oder Panasonic verkauft, nur höherwertige Geräte erhielten das Label Technics. Zwischen 1970 und 2002 erschienen hunderte von Geräten, von denen einige Weltruhm ernteten. 2016 wurde die Marke wiederbelebt und der am längsten produzierte Plattenspieler der Welt (SL-1210) neu aufgelegt.

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Kenwood KR-8050 - der größte Receiver von 1979

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Diesen Receiver wollten wir eigentlich ablehnen. Er wurde schon, bevor er zu uns kam, von einem mit dem Gerätebesitzer befreundeten Techniker bearbeitet. Da lagen dann ausgebaute Teile im Tütchen bei und es waren teilweise völlig artfremde Teile in das Gerät eingebaut. Etliche Verbindungstecker waren gezogen und das Gerät durch Entfernen der Hauptsicherung still gelegt. Das ist sehr dünnes Eis, auf das man sich begibt, wenn man so ein Gerät anfasst. Nach Rücksprache mit dem Besitzer war dieser dann doch bereit, alle möglichen Risiken zu bezahlen – die am Ende dann doch nicht ganz so schlimm waren, wie zunächst befürchtet. Er hatte den Receiver von einer rollenden Discothek übernommen, wo das Gerät in ein Flightcase eingebaut war. Der Besitzer hatte zunächst das Holzgehäuse und die Bodenplatte neu anfertigen lassen.

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Zwei weitere Sansuis aus Mathias Sammlung CA-606 und TU-666

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Kürzlich wurde bereits der fantastische Sansui CA-303 vorgestellt, noch halb Röhre, halb Transistor – hier nun, ebenfalls aus Mathias‘ Sammlung (weltweit eine der umfangreichsten Sansui-Sammlungen), der CA-606 von 1972. Ein ultraseltener Vorverstärker der damals kaum Konkurrenz zu fürchten hatte (höchstens Sonys TA-2000F, der aber rund das Doppelte kostete).

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Sansui CA-303 - ein Vorverstärker von 1968 mit Röhren

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1968 war hifi-technisch noch nicht viel los am Markt, jedenfalls nicht in Deutschland. Holzreceiver der 2 mal 15 Watt-Klasse und sogar Musiktruhen in Stereo waren noch an der Tagesordnung. Hifi-Studios begannen gerade sich zu etablieren, meist jedoch mit ausländischen, sprich japanischen oder us-amerikanischen, Produkten. Da gab es Marken wie McIntosh oder auch Sony und Pioneer, aber sonst kannte man kaum Hifi-Marken.

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Sony TA-8650 - der große V-FET-Vollverstärker

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Im Jahr 1974 entwickelte man bei Sony neuartige Feldeffekttransistoren, die wegen des V-förmigen Gates den Namen V-FET-Transistoren erhielten. Auch andere Hersteller experimentierten mit dieser Sorte Transistoren und brachten sogar Geräte auf den Markt, in denen diese Endstufen-Transistoren zum Einsatz kamen. Yamaha, Sansui und JVC hatten Geräte mit V-FETs im Programm, in Deutschland bauten Backes und Müller zeitweise V-FET-Endstufen in ihre Aktivboxen ein. V-FET-Transistoren in der Endstufe klingen einfach genial, sind jedoch leider sehr empfindlich in der Schaltung, was für (im Vergleich) häufige Ausfälle sorgt. Dieser Umstand läutete auch das rasche Aussterben dieses Transistortyps ein – sie sind nach 1981 in Japan nicht mehr eingesetzt worden. Sony war mit Abstand der größte Anbieter von V-FET-Geräten, zwei Vollverstärker und etliche Endstufen gab es im Programm. Am häufigsten taucht der TA-5650 auf, der ein schwarzes baugleiches Pendant von Wega hatte, den V-4810. Vorgestellt wird hier der große Bruder TA-8650, der seltener ist und viel teurer war als der kleine Bruder. Er leistet 2 mal 100 Watt sinus an 8 Ohm und wiegt 20,8 kg.

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