Jahresarchiv

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JVC QL-10 - der Superplattenspieler von 1978

von:  | Kategorie: Gerätevorstellungen

JVC (Japan Victor Company) war früher ein 100%iges Tochterunternehmen von Matsushita, besser unter den Labels Technics, National und Panasonic bekannt, die ja als Pionier der Direct-Drive-Plattenspieler gelten. Der Mutterkonzern kam schon 1970 mit dem ersten Direct-Drive-Laufwerk auf den Markt (SP-10). Die Tochter JVC kam dann ab 1974 mit eigenen Direct-Drive-Plattenspielern nach, das Superlaufwerk aus der Laboratory-Serie mit einem 180poligem Motor kam 1977 als Laufwerk TT-101 nur in Japan auf den Markt. Zusammen mit dem hauseigenen Tonarm UA-7045 nannte man dieses Ensemble in einer schweren, soliden Holzzarge dann im Export QL-10 ab 1978. Einen ebensolchen hatten wir nun endlich mal bei uns in der Werkstatt. mehr lesen

Technics SU-3500 - ein Verstärker von 1975

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Der Matsushita-Konzern (seit 2008 Panasonic Corporation) ist einer der größten Elektronikhersteller Japans. Unter dem Markennamen Technics werden seit 1965 diverse Hifi-Produkte angeboten, darunter auch einen der ersten Direct-Drive-Plattenspieler (SP-10), aber auch elektronische Musikinstrumente. Im Jahr 2010 löste man den Namen Technics auf, belebte ihn jedoch 2014 wieder, so gibt es dieses Label bis heute. mehr lesen

Harman/Kardon HK505 - Verstärker von 1978

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Die Geschichte der Marke Harman/Kardon ist schon ein wenig abenteuerlich. Wie bekannt verkaufte Sidney Harman sein Unternehmen 1976, weil er in die Politik ging, seinerzeit unter Jimmy Carter. So geriet der Teil des Imperiums, welcher sich mit Hifi beschäftigte, in die Hände der japanischen Firma Shin Shirasuna, auch unter dem Label Silver bekannt. Diese fertigte nun Geräte, die unter dem Namen Harman/Kardon verkauft wurden. Als Sidney Harman seine Firma 1978 wieder zurückkaufte, weil er aus der Politik ausschied, blieb dies so, dass die Japaner weiterhin die Geräte für Harman in den USA fertigte. Seit 2017 gehört nun die gesamte Harman-Gruppe zu Samsung in Südkorea, größter Elektronikproduzuent der Welt. Zu dieser Gruppe gehören die Marken (außer Harman): AKG, B&O, Becker, Bower & Wilkins, Crown, dbx, Infinity, JBL, Lexicon, Mark Levinson, Studer, Soundcraft und Uher. mehr lesen

Yamaha YP-D6 - ein großartiger Plattenspieler von 1977

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1977 war ein Jahr, in dem auf dem Gebiet der High Fidelity wirklich viel los war. Das Angebot war nahezu unüberschaubar, neue Marken drängten, zusätzlich zu den schon sehr zahlreich vertretenen, in den Markt. Die Preise begannen, wegen der starken Konkurrenz zu fallen und man wusste kaum noch, was man nehmen sollte. Alle Marken unternahmen sehr große Anstrengungen, um als wirklich gute Marke da zu stehen. So auch Yamaha aus Hamamatsu in Japan. In diesem Jahr bot man allein bei Plattenspielern hierzulande schon drei direktangetriebene Modelle an (YP-D8, YP-D6 und YP-D3), dazu noch zwei Riemenangetriebene (YP-B2 und YP-2II). In Japan gab es noch mehr Modelle. Diese Geräte wurden zwischen rund 300 und 1000 DM angeboten, wobei die größten Modelle (YP-D6 und YP-D8) ohne Tonabnehmer geliefert wurden. mehr lesen

Fast wäre die Werkstatt abgebrannt...

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Das war vielleicht ein Schreck! Ich war abends gegen 19 Uhr kurz auf der Toilette und als ich wieder in die Werkstatt zurück kam, roch es merkwürdig verbrannt. Auf der Suche nach der Ursache, stieß ich auf unseren Lastwiderstand mit eingebauten Anzeigeinstrumenten und einem kleinen Lautsprecher, den man wahlweise auf den linken oder rechten Kanal schalten kann – zum Überwachen. Eine dicke Rußschicht lag oben auf dem Gitter, unter dem sich die Lastwiderstände befinden. Was war da bloß passiert? mehr lesen