Jahresarchiv

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Pioneer SX-424 - ein "kleiner" Receiver von 1972

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Im Jahr 1972 war die Hifi-Welt stark bewegt, sehr viele Menschen legten sich ihre erste Stereo-Anlage zu, der Verkauf boomte überall. Die Marke Pioneer war damals eine der ganz Großen im Markt und bot zu dieser Zeit eine Riesenpalette an Geräten an. Allein sieben verschiedene Stereo-Receiver waren damals im Angebot, zusätzlich sogar noch einen großen Quadro-Receiver. Der kleinste der Baureihe ist der SX-424, das so genannte Einsteigermodell, mit „mageren“ 2 mal 14 Watt sinus an 8 Ohm (bzw. 2 mal 18 Watt sinus an 4 Ohm) für rund 750,- DM. Aber genau so einen hatten wir nun auf dem Tisch und auch diese, allgemein nicht so stark beachteten Modelle, verdienen es durchaus, erhalten und auch hier vorgestellt zu werden. Wie gut das mittlerweile 47 Jahre alte Gerät noch heute funktioniert, will man kaum glauben. mehr lesen

Technics SU-8080 - Vollverstärker von 1978

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Die Marke Technics ist der Hifi-Ableger des größten japanischen Elektronikanbieters namens Panasonic. Diese Weltmarke hieß allerdings bis 2008 noch Matsushita und stellte unter den Labels National, Technics und Panasonic neben Unterhaltungselektronik auch Hausgeräte, Büromaschinen, Telefone, Fotoapparate, Messgeräte und Musikinstrumente her. Unter dem Namen Matsuhita wurden auch elektronische Bauteile (aktiv und passiv) hergestellt. mehr lesen

Harman/Kardon HK825 und HK870 - Vor/Endstufen-Kombi von 1984

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Im November 1984 erschien veröffentlichte die Zeitschrift Audio einen Vorverstärker-Vergleichstest der 1.000,- DM-Klasse. Der HK825 ging eindeutig als Testsieger hervor, obschon man Abstriche bei der Verarbeitungsqualität erkannt hatte. Als einziger Mitbewerber hatte der Yamaha C-60 ebenso ein „ausgezeichnet“ für den Klang eingeheimst, aber nur dieser erhielt dasselbe Prädikat auch für die Verarbeitung. Der Yamaha war jedoch 200,- DM teurer als der Harman, der für die Verarbeitung nur ein „durchschnittlich“ erhielt. Dafür zeichnete man den HK825 mit einem „ausgezeichnet“ für das Preis-/Leistungs-Verhältnis aus – und kürte ihn zum Testsieger. Der gute Ruf für einen besonders guten Klang begleitet die Harman-Geräte dieser Zeit seither und dieser Ruf hält sich hartnäckig. Die dazugehörige Endstufe ist das Modelle HK870, beide waren bei uns zur Überarbeitung bzw. Instandsetzung und werden hier heute vorgestellt. mehr lesen

Marantz 2238B - ein Mittelklassereceiver von 1978

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Zwei Jahre zuvor hatte in Deutschland ein Marken-eigener Vertrieb der Verkauf dieser angesehenen Marke übernommen. Dies hatte bis dahin die Münchener Firma Bolex überaus erfolgreich erledigt, denn die Modellreihe 2215 – 2230 – 2245 und 2270 hatte seit 1972 wie eine Bombe im deutschen Hifi-Markt eingeschlagen – der legendäre Ruf der Marke, der in diesen Jahren geschaffen wurde, hält bis heute an. Sind Importeure zu erfolgreich, dann nimmt man ihnen das Geschäft weg, sind sie erfolglos auch – ein schwieriges Unterfangen. 1976 wechselte jedenfalls der Vertrieb, in Dreieich bei Frankfurt eröffnete die Superscope Deutschland GmbH und verkaufte die Geräte dieser Marke selbst. Dafür erschien auch eine neue Receiver-Familie, die im Jahr 1978 wieder abgelöst wurde – nun erhielten alle Bezeichnungen ein B am Ende, wpobei häufig gedacht wurde, dies stünde für „black“ (schwarz). Das stimmt aber nicht, B steht hier für 2. Version, jedoch gab es die Modelle ab diesem Jahr auch zusätzlich wahlweise in schwarz. Die silbernen Fronten wurden gleichzeitig leicht goldfarben. So wandelte sich die Optik. Das Programm wurde immer größer, die Receiverbaureihe umfasste nun bereits 14 unterschiedliche Modelle, wobei einige in der ersten Version (und daher nur in silber!) weiterhin parallel angeboten wurden. Die neuen B-Modelle hießen jetzt: 2216B, 2226B, 2238B, 2252B, 2265B und 2285B. Außer den veränderten Frontplattenfarben, änderte sich auch die Gestaltung der Skalen. Statt dunklem aber durchscheinendem Kunststoff, wurde diese nun auch in silber und nicht durchscheinend angeboten, nur noch die Zahlen und Striche leuchteten im üblichen Marantz-blau. mehr lesen

Yamaha AX-500 - ein Vollverstärker von 1987

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!987 war das Jahr in dem der japanische Hersteller, bekannt nicht nur durch Hifi-Geräte, sondern mehr noch durch Musikinstrumente und Motorräder nebst Außenbordmotore und Stromerzeuger, seinen 100. Geburtstag feierte, denn 1887 wurde der Konzern gegründet. Zu diesem Anlass wurde das Hifi-Programm deutlich erweitert. Neben den Vor- und Endverstärkern im High-End-Bereich umfasste das Angebot so viele Vollverstärker, Tuner, Reiceiver, Kassettendecks, CD-Player, Plattenspieler und Lautsprecherboxen. Zusätzlich wurden seit diesem Jahr nun auch noch Digitale Signalprozessoren ins Programm aufgenommen, die durch zusätzliche hintere Lautsprecher Räume elektronisch darstellen konnten, so dass man Konzerte in große Hallen, Stadien oder Säle verlegen konnte. Dabei wurden die Nachhallzeiten der Räume elektronisch nachvollzogen, so dass der Eindruck entstand, der Nachhall käme von einer imaginär weit entfernten Rückwand, statt von der Zimmerwand hinter dem Hörer. Yamaha war darin Vorreiter, aber auch die üblichen, „normalen“ Hifi-Geräte in allen Preislagen stachen durchweg durch anständige Qualität hervor und wurden vom ausgewählten Fachhandel, wegen der überdurchschnittlichen Marge und der stabilen Preise, sehr gerne verkauft. mehr lesen

JVC QL-A7 - von schwarzer Folie zu Nussbaumfurnier

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So etwas kommt bei uns schon ab und zu mal vor: ein Kunde möchte das Holzgehäuse mit Echtholzfurnier belegt haben, weil es nur mit Folie beklebt ist und diese ist inzwischen nicht mehr so hübsch. Bei einem Plattenspieler ist das nicht ganz so einfach, weil sämtliche Bauteile vor dem Gang zum Tischler entfernt werden müssen. Sogar Klebeschilder oder und andere Kleinteile, wie das Firmenschild an der Front müssen ohne Beschädigung entfernt werden. Zudem muss man sich genau merken, wie was eingebaut war, was wo angeschlossen war und so weiter. Am besten man macht sich Fotos, auf denen man später nachschauen kann. Hier zeigen wir einmal, welche Arbeitsschritte alle nötig sind, um eine Plattenspielerzarge in neuem echten Holzfurnier da stehen zu lassen. mehr lesen

Sony TA-N901 - extrem seltene Endstufe

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Im April hatte ich die TA-N902 vorgestellt, die von 1984 stammt. Die TA-N901 stammt von 1982 und arbeitet vollständig im Class-A-Betrieb. Dennoch leistet sie 2 mal 150 Watt an 8 Ohm und nur 2 mal 130 Watt an 4 Ohm. Sie ist extrem selten und die meisten Exemplare, die man erwerben kann, funktionieren nicht einwandfrei. Auch dieses hier aus England schaltete bereits drei Minuten nach der Inbetriebnahme die Lautsprecher ab, statt dessen leuchtet dann vorne ein roter Schriftzug PROTECTION. Nach dem Ausschalten erfolgte ein weiterer Versuch, nun wollte sie nicht mehr aus der Schutzschaltung heraus. Ein kurzer Test zeigte, dass an beiden Ausgängen leichte Gleichspannung anlag, die zudem stark schwankte. Währenddessen schalteten die Relais plötzlich wieder ein… mehr lesen

Was machen wir eigentlich an den Geräten? - Hier am Beispiel eines Yamaha A-960II

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Diese Frage hören wir häufig von unseren Kunden: „Wenn ich Ihnen mein Gerät zur kompletten Überholung bzw. Restauration gebe – was machen Sie denn eigentlich daran?“ Um das zu beantworten , müsste man genau wissen, um welche Gerätegattung (also Tuner, Verstärker oder Receiver) es sich handelt, und welche Defekte daran auftreten. Es sind altersbedingt sehr häufig immer wieder die gleichen Erscheinungen. Am Beispiel dieses Yamaha-Verstärkers A-960II von 1982 können wir das aber mal ganz gut demonstrieren. Er wurde mit der Bemängelung abgegeben, dass er nur auf einem Kanal spielt und dass er mal komplett durchgeschaut werden sollte. Also frisch ans Werk: mehr lesen