Yamaha CX-2000 - der Vorverstärker aus der Titanium-Reihe

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1988 brachte man in Hamamatsu in Japan eine neue Serie auf den Markt, die durch die titanfarbigen Fronten und die hohen Preise auffielen. Yamaha wollte dadurch einen Kontrapunkt zu den ES-Produkten des Konkurrenten Sony setzen, welche seinerzeit mit champagnerfarbenen Fronten Furore machten. In Deutschland hieß das simpel Titan-Serie und kam erst 1990 auf den Markt. In Deutschland jedoch nur mit den Geräten AX-2000 (Vollverstärker) und CD-X2000, bzw. CD-X2020 (CD-Player), TX-2000 (Tuner), DS-P3000 (Sound-Prozessor) und der kleinen MX-55 (Zusatzendstufe). In Japan hingegen gab es noch weitere Geräte, z.B. den CX-2000 (Vorverstärker) und MX-2000 (Endstufe). Dieser Vorverstärker hat etliche analoge und digitale Eingänge, mit Coaxbuchsen und optischen Toslink-Buchsen. In Europa gab es den nahezu völlig identischen CX-1000, allerdings in einem üblichen schwarzen Gehäuse ohne Holzseitenteile. Rein optisch sieht der in Europa angebotene Spitzenvorverstärker mal nur halb so wertvoll aus wie der titanfarbige Japaner mit den Hochglanz-klarlackierten Holzwangen.

Die einzige Abteilung, die komplett analog funktioniert ist der Phono-Vorverstärker an der Seite.
Alles übrige ist vollständig mit elektronischen Schaltern verbunden. Manche Abteilungen verschwinden komplett abgeschirmt unter kupferfarbigen Stahlblechdeckeln.
Gespart wurde hier wirklich nirgendwo, in wenigen Vorverstärkern stecken derart viele Bauteile…
…etliche dieser 6-Kanal-Treiber und noch mehr Transistoren schalten und walten hier.
In der Ecke das großzügig dimensionierte Netzteil.
Das Volume-Potentiometer ist elektromotorisch fernbedienbar.
Von außen sieht der CX-2000 so bedeutend wertiger aus, wie aus einer ganz anderen Liga als der CX-1000. Technisch unterscheidet beide jedoch nichts.
Die Front wirkt sehr aufgeräumt, da etliche Bedienelemente unter einer Klappe verborgen sind.
Dort befinden sich Klangsteller (Bass, Mitten und Höhen), Balance, Filter, Mode-Schalter und der Phonoselector (für MM und mC mit verschiedenen Impedanzen), sowie ein
REC-Out-Selector für Aufnahmegeräte.
Die Klangsteller aus der Nähe. Auch die Knöpfe sehen bedeutend wertiger aus, als beim CX-1000.
Und hier die andere Seite unter der Klappe, die stufenlose Loudness-Einstellung hatte ich oben unterschlagen.
Hinten finden sich die zahlreichen Buchsen, um all die möglichen Geräte dort anschließen zu können.
Oben gibt es auch optische Buchsen, leider ist dort schon etliches zerkratzt.

Dieser Vorverstärker (in titan mit Holzseitenteilen) taucht hier in Europa nur höchst selten auf, deswegen habe ich ihn hier vorgestellt.

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