1981 kam vom Gerätewerk Lahr der Nachfolger des erfolgreichen TD-115 heraus. Im Prinzip hatte sich kaum etwas verändert. Die Gehäusefarbe wurde nun statt schwarz in einem freundlichen grau gestaltet und es kam die von vielen Thorens- Fans gewünschte dritte Geschwindigkeit von 78 hinzu. Um dies nicht versehentlich auszuwählen, muss man dafür erst einen kleinen Federbolzen herunterdrücken, nur dann lässt sich die Taste ganz nach links schieben.
Alles Übrige blieb unverändert, bis auf die Elektronik-Platte, die nun beinahe doppelt so groß war, dafür befand sich unter dem Tonarm jetzt nur nach die Lichtschranke. Die Thorens-Bedienung war typisch: Geschwindigkeit wählen, mittere Taste auf "START" schieben und Lift absenken. Am Ende der Platte fährt der Lift selbsttätig nach oben und der Teller stoppt. Der Spieler kostete seinerzeit rund 600,-DM, dafür wurde an dem sehr leichten Tonarm ein ziemlich unpassendes Stanton 500 mitgeliefert. Dies hatte einzig und allein den Grund, dass Thorens der Importeur von Stanton war und das 500 das periswerteste System im Programm darstellte. Mit einer Nadelnachgiebigkeit von 15 mm/N ist es für deutlich schwerere Arme geeignet. Hier passen die Ortofon-Concorde-Systeme (wie im Foto) deutlich besser. Die klingen auch besser...


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