Ende 1981 beschloss man im Hause Marantz/Superscope in Japan eine Spitzenklasse-Serie auf den Markt zu werfen, wo doch andere konkurrierende Hersteller damit durchaus erfolgreich waren. Man
nannte diese Serie ESOTEC, um die dazu zählenden Modelle deutlich abzugrenzen. Man bot unter anderem einen Vorverstärker SC-6 und eine potente Stereo-Endstufe SM-10 an, aber man wollte auch
Monoblöcke im Programm haben, denn die Kenwood L-07M verkaufte sich gar nicht mal schlecht. Also teilte man die Stereo-Endstufe SM-10 mit ihren Doppel-Mono-Netzteilen einfach in zwei Monoblöcke
und packte die Technik in halb so große Gehäuse.
Als Leistungsanzeigen dienen hier querliegende LED-Balkenanzeigen auf denen flitzt immer nur eine leuchtende LED quer über den Leistungsbalken. Ansonsten gibt es nur einen Netzschalter und einen
Pegelsteller, die sitzen aber unter einer Abdeckung, die wir leider nicht fotografieren konnten, da der besorgte Besitzer sie lieber nicht mitgeschickt hatte.
Die Endstufe kann (an der Rückseite) von Class-A auf Class A/B umgeschaltet werden, die Leistung beträgt dann 30 Watt (Class A) oder 120 Watt (Class A/B), das Ganze bei einem Klirrfaktor von nur
0,01% und einem Dämpfungsfaktor von 350. Rechts und links besteht das gesamte Gehäuse nur aus Kühlkörpern.
Für diese 10kg Spitzentechnik musste man 2.200,- DM berappen, natürlich zwei mal für Stereo. Heute gebraucht kann man den gleichen Preis in Euro ansetzen, wenn man überhaupt so etwas
bekommt.


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