Eine der ersten Mini-Anlagen auf dem Markt brachte Toshiba 1979 heraus. Es gab eine einfache Linie (System 10) eine mittlere Linie (System 12) und eine gehobene Linie (System 15). Letztere war mit 2 mal 68 Watt sinus pro Kanal an 4 Ohm nach DIN und einem Gesamtpreis von 2.398,- DM (für Tuner, Vor- und Endverstärker) ganz schön teuer. Aber: diese Mini-Anlage besitzt bis heute (zu Recht) einen ausgezeichneten Ruf. Die Endstufe wird wegen der auf der Oberseite abgedeckten Trafo und Sieblekos runden Verchromungen oft "Herdplatte" genannt. Sie kann sogar mittels eines "BTL-Schalters" auf der Front auf runde 120 Watt po Kanal im Brückenbetrieb geschaltet werden - dann dürfen allerdings nur noch minmal 8 Ohm angeschlossen werden! Der Tuner ist ein Synthesizer mit zehn Stationstasten, der Vorverstärker verfügt sogar ünber zwei Phonoeingänge (allerdings nur MM).
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Norbert Schwaia (Freitag, 14 Februar 2025 14:26)
Ich habe meine Toshiba Pre-Amp, 2x Endstufen im Monobetrieb und Tuner bei den Good old HiFi-Profis durchschauen und revidieren lassen =>> Ergebnis ist "erste Sahne" und ich freue mich immer wieder über die, für meine Begriffe, beste Minianlage ever. Sie steht nur in Konkurrentz mit meiner ersten echten HiFi - Anlage: HCA und HMA 7500 von Hitachi. Was will das Herz und die Ohren mehr.
Es kann sein, das andere Anlagen um wenige µm besser scheinen, aber mit 74 Jahren ist das auch nur auf dem geduldigen Papier.